Unterkunft mit Flair und ganz viel Herz

Wer kennt das nicht? Du suchst nach einer Urlaubsunterkunft und könntest verzweifeln, weil dich ca 95 % der Bilder nicht ansprechen und von den restlichen 5% vier nicht zu bezahlen sind.
Wie groß ist die Freude, wenn du feststellst, dass du, wenn du an der gebuchten Unterkunft ankommst und sie in Augenschein nimmst feststellst, daß du  quasi den Jackpot gewonnen hast.
Ja, das gibt es!

Wir kennen 3 Beispiele und ich habe lange überlegt, diese Kleinode der breiten Masse vorzustellen. Blöd wäre, wenn sie nach Veröffentlichung jetzt ständig ausgebucht sind und wir selbst keinen freien Termin mehr ergattern können. Nun ja, ich riskier´s einfach.

Zur Einleitung muss ich sagen, wir wählen ganz gezielt sehr ruhige Domizile aus, etwas weiter weg vom prallen Leben, wenn man je nach Ort und Insel überhaupt davon reden kann.

Ich beginne mit Kythera / Kythira, einer Insel zugehörig zu den Ionischen Inseln vor der Südspitze der Peleponnes gelegen.
Auf die Vorzüge der Insel bin ich schon eingegangen, jetzt möchte ich aber separat nochmal die Unterkunft vorstellen.
Aroniadika, ein kleiner Ort in der Mitte der Insel. Das Haus ist ein altes Haus, mit ganz viel Liebe zum Original und Detail aus Ruinen wieder aufgebaut. Es ist etwas verschachtelt gebaut und bietet 4 Wohneinheiten, die jede für sich sehr speziell sind.
Wir hatten das Vergnügen in 2 dieser Wohnungen / Studio unseren jeweils 2 wöchigen Urlaub zu verbringen.
Und während ich das hier schreibe, regt sich in mir der Wunsch sofort die Koffer zu packen und mich auf den Weg dorthin zu machen.

September 2016 – Das Studio:
Ein lichtdurchflutetes Studio von etwa xx m² mit großem Doppelbett, Küchenzeile, Sitzgelegenheit und Bad.
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Die Einrichtung lässt einem das Herz aufgehen. Schwedisches Möbelhaus trifft auf Designermöbel. Sehr freundlich und mit Liebe zum Detail, mit kleinen Kunstgegenständen, stimmiger Deko (keinerlei Kitsch), alles farblich abgestimmt und einem sensationellen Holzfussboden aus alten Dielen. Für die kühlere Jahreszeiten steht ein kleiner Kaminofen bereit, der behagliche Wärme spendet.

Direkt über die große Tür kommt man auf die private möblierte Terrasse. Sehr authentisch ist eine Bank aus Stein gemauert und mit Kissen ausgestattet, ein großer Sonnenschirm, Tisch und Stühle laden zum Verweilen ein. Man hat morgens die Sonne schon zum Frühstück und kann abends geschützt (je nach Jahreszeit) noch lange draussen sitzen.
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Ein wunderschöner Garten ist auch zur Mitbenutzung angelegt. Man hat einen wunderbaren Blick über die Insel Richtung Festland und kann in der Ferne Neapolis sehen. Ein kleiner Schwenkgrill stand uns auch zur Verfügung, so dass wir unserer Leidenschaft ungehindert nachgehen konnten.
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Die Ausstattung ist tip top gepflegt und sehr gut, es fehlt an nichts. Die Küchenzeile ist superschön gestaltet. Die Arbeitsplatte besteht aus Beton und ist massiv gegossen, geschliffen und eingelassen. Dazu passen die Schranktüren, die aus massivem Holz gefertigt sind und einen rustikalen Stil haben. Wir mögen das sehr. Von den Wandhaken bis zu den Regalbrettern passt alles zusammen und vermittelt ein rustikal modernes Ambiente.
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Die Möbel sind teilweise aus Metall und so gewählt, dass sie nicht klotzig daherkommen und das Gesamtbild stören. Eine wunderschöne Designer-Liege steht zum Chillen bereit, ein Bücherregal mit umfangreichem Lesewerk und vielen Infos über die Insel stehen bereit.
Ein kleiner Sekretär mit Stuhl steht am Fenster zur Terrasse und wird ergänzt durch gläserne Füllfederhalter und weiteren dekorativen Kleinigkeiten.
Es sind eben solche Details, die den Eindruck erwecken, als wärst du dort zu Hause!
Im ganze Studio hängen Bilder von der Insel, die ein Fotograf geschossen hat. Die Farben passen so unglaublich gut zum Rest, dass es eine wahre Freude ist.
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Über dem Bett hängt das obligatorische Moskitonetz, welches tatsächlich unabdingbar ist. An den Fenstern gibt es zwar Fliegengitter, aber die Drecksviecher finden immer ein Schlupfloch um dich zu malträtieren.
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Einen Fernseher gibt es nicht und wir haben ihn auch noch keine Sekunde vermisst.
Eine kleine Stereoanlage und eine gute Auswahl an Musik ist vorhanden, sowie ein paar Spiele, falls wirklich Langeweile aufkommen sollte.
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Es gibt zwar WLAN, das hat aber aufgrund der Bauweise des Hauses so seine Tücken.
Die dicken Steinmauern lassen das Signal nicht richtig durch und so gibt es nur einige wenige Stellen, die ausreichend Signal bieten.
Die Besitzer haben den Bereich am Eingang  als „Internet-Ecke“ mit einem kleinen Tischchen, Sonnenschirm und Stühlen ausgestattet. So lässt es sich aushalten.
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Der Innenhof ist wunderschön bepflanzt. Über ihn kommt man zum Studio. In der Hauptsache steht er der großen Wohnung zur Verfügung, darauf werde ich separat noch eingehen und berichten.

Nachdem ich jetzt so detailliert auf das Interieur eingegangen bin, möchte ich es nicht versäumen das Herz, besser gesagt, die zwei Herzen des Hauses vorzustellen.
Der Wohlfühlfaktor und die Herzlichkeit kommen nicht von ungefähr. Die Besitzer des Hauses sind zwei wahre Goldschätze.
Es bedarf schon mächtig Leidenschaft und Liebe zur Insel, um all die Mühe und Arbeit auf sich zu nehmen und es den Gästen so angenehm wie möglich zu machen.
Annina und Andreas schaffen das spielend! Die beiden Schweizer kommen mehrmals im Jahr für ein paar Wochen / Monate auf die Insel.
Die beiden haben uns beim ersten Besuch direkt an der Fähre in Empfang genommen und zum Haus geleitet. Ein kleiner Snack auf der Terrasse, ein Bier, ein kurzer Plausch, der Rundgang und schon war es passiert, wir gehörten dazu. Die beiden sind so herzlich und übertragen die Begeisterung für die Insel sofort auf diejenigen, die offen dafür sind.
Man steht den Gästen mit Rat und Tat zur Seite, Empfehlungen für Wanderungen, Ausflüge oder Restaurants werden ausführlich gegeben und am Ende des Tages die Erlebnisse ausgetauscht.

Die Wohneinheiten sind so gebaut, dass man seine Ruhe haben kann. Passt die Chemie, wachsen die Wohneinheiten auf wundersame Weise zusammen und man kann die Zeit gemeinsam verbringen. Jeder, wie er es gerne möchte.

Ich hoffe, mit meinem kleinen Bericht ein wenig Interesse für eine doch relativ unbekannte Schönheit im Ionischen Meer zu wecken.
Umfangreiches Infomaterial findest du hier.

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DIY: Travelbook / Reisetagebuch

Die Vorfreude auf einen Urlaub ist ja immer auch etwas Besonderes.
Man plant und sucht sich Infos zusammen, recherchiert und vergleicht, bis es dann endlich zur Buchung kommt.
Das alles wird noch eine Runde spannender, wenn man nicht pauschal bucht sondern alles einzeln.
Wir mache so schon seit Jahren Urlaub und so ist jede Etappe einer Reise ein kleines Abenteuer.
Der Verlauf einer Reise, die Dokumentation der einzelnen Tage und erlebten Dinge, meist bleibt sowas auf der Strecke oder wird nur kurz eben in ein Notizbuch gekritzelt. Als Gedankenstütze und als Hilfe zum Zuordnen der Bilder. Dutzende Schmierbücher haben sich bei mir angesammelt, die ersten Seiten noch brav ausgefüllt in leserlicher Schrift und sehr ausführlich, zum Ende der Reise läßt das aber immer ganz deutlich nach, immer der Gedanke „schreib ich später auf“ und bei dem Vorsatz bleibt es oft auch ohne Ausführung…… Asche auf mein Haupt.

Beim Schlendern durch den Flughafen Düsseldorf sind wir bei „Remember“ hängen geblieben. Ein toller Laden mit bunten Accessoires und hauptsächlich grafischen Mustern. Dort gibt es sogenannte „TripBooks“, Reisetagebücher / Sammelbücher mit ungemein nützlichen Features.
Einstecktaschen zum Verschließen, große und kleine Fächer für Eintrittskarten, Boardkarten, Zuckertütchen, Gummibänder zum Fixieren, linierte und karierte Blätter, eben für all die Kleinigkeiten, die während einer Reise sonst in der Handtasche verschwinden und am Ende im Müll landen, weil sie verknickt, schmutzig oder gar kaputt sind.

Jetzt haben wir noch ein paar Wochen Zeit, bis es für uns wieder heißt „Koffer packen“.
Und mein Projekt lautet: gestalte ein Reisebuch !

Zuerst werde ich  mal in einen Schreibwarenladen gehen und schauen, was es an Sammelfächern gibt. Dann mache ich mir Gedanken um die Gestaltung der Seiten.
Werde sie mit Word vorfertigen, ausdrucken und abheften.
So mit Stempeln und Auszügen von Landkarten, Washi-Tape, kleinen Klammern….. da fällt mir so einiges ein.
Auch sollte man nachträglich noch Blätter dazu heften können, als Ergänzung. Das macht Sinn.
Das Cover, die Vorder- und Rückseite sollen auch etwas Besonderes werden. Vielleicht nehme ich ein Ringbuch „von der Stange“ und arbeite es um….. ich weiß es noch nicht, werde mal weiter nach Anregungen suchen und berichten.
Sehr hilfreiche Seiten findest du hier:
buchbindermeister24.de
google maps
Hier mal so ein paar Beispiele:

 

Ich packe meinen Koffer……

Ich packe meinen Koffer und nehme mit……. damals fanden wir das Spiel sehr lustig, hat es doch die Wartezeit im Auto vertrieben während man in den Urlaub fuhr.
Damals fuhr man noch mit Bruder und Eltern ins Allgäu, was schon sehr exotisch war.
Fernreisen (Italien mit dem Bus)  kamen erst viel später. Es wurde noch ordentlich Urlaub im eigenen Land gemacht. Und weißte was? Es war geil! Wir hatten Spaß!
Es war DIE Zeit unseres Lebens. Viele, sehr viele Jahre später erinnert man sich wieder dran und der Gedanke keimt auf „…. könnste auch ma wieder hin…“. Stattdessen können die Destinationen nicht exotisch genug sein, ganze Jahresbudgets werden in kürzester Zeit verprasst, „…is ja Urlaub!“
Aber ich schweife ab, das ist gut so, brauch ich mich nicht mit dem Gedanken befassen: was nimmste mit, was packste ein.
Und da isses wieder…… ich packe meinen Koffer….
2 Wochen im Süden, da kannste von ausgehen, dass du keine Gummistiefel und Regenhose, und auch keinen Norwegerpulli (sorry Islandpulli) benötigst. Ich muss schmunzeln, denn eine mir persönlich unbekannte aber unglaublich sympathische Blogger-Kollegin, Juli, hat ihre Fans und Freunde per Instagram auf ihre Islandreise mitgenommen. Ker wat schön!
Aber ich schweife schon wieder ab, so wird das nix mit feddich werden.
Trödel, Musik anmach, Handy gucken, ach ja, Koffer aus der Kammer holen…… wo kommt der Staub her? Naja, der sieht schon arg mitgenommen aus, hahahahaha, geiles Wortspiel. Kurze Inspektion, der hält noch ne Weile……
Da steht der rote Koffer, immer noch leer. Vielleicht braucht der Koffer auch einen Namen und lustige Kulleraugen?  Hihihihi…..
Das wichtigste hab ich schon zurechtgelegt, meine Kamera, Stativ  und das Ladegerät….. na immerhin.
Ha! Ein geiles Teil hab ich bei Xenos erstanden: eine Aufbewahrungsbox…..
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Mein Mann hat (wie immer) die Augen gerollt….er gibt erst später zu, dass das Ding cool ist.
Wir sind nämlich Meister im Verbummeln von Kleinteilen für die Kameras (Akkus, Ladegeräte, Speicherkarten, Kabel und Gedöns). Jetzt ist (hoffentlich) Schluss damit.
In die Box geht ordentlich was rein und vorne das „Objektiv“ ist eine weitere kleine Dose mit abnehmbarem Deckel (für Kleinkram). Ich war sofort ganz verliebt in die Box.
Koffer? Immer noch leer!
Puh, so ein Dachgeschoß ist echt im Sommer ne Zumutung. Ich muss was Trinken….. setz mich kurz auf die Couch. Bin eingenickt, jetzt geh ich ins Bett!
Koffer packen? Vielleicht morgen….. ganz bestimmt morgen!
Neuer Tag neues Glück, die Wäsche is noch nich trocken…… Käse! Draussen Höllentemperaturen und die Wäsche im Keller wird nich trocken….. ich bin zu faul gewesen den ganzen Kram raus zu tragen, das rächt sich jetzt. Also das Wichtigste bis zum Einpacken übers Balkongeländer hängen. Läuft! Darf´s jetzt nur nicht vergessen. Wie ich mich kenne, fahre ich weg und die nächsten 2 Wochen baumelt die Wäsche fröhlich für die Nachbarn am Geländer…….
Nix passiert, Klamotten eingepackt.
Ich schwöre mir jedes Mal, nicht soviel mitzunehmen. Wir machen ja keinen Urlaub mit allabendlichem Schaulaufen an protzigen Hafenpromenaden.
Wir sind eher die kurze Buxe und Latschen Typen. Kein Hotel sondern Ferienhaus. Bier und Schnaps statt Schampus und Gedöns.
Wo wir hinfahren interessiert es keinen, ob du innerhalb von 2 Wochen 2x dasselbe Shirt an hast oder so…..
Diesmal sieht es für die Kapazität meines Koffers gut aus, der Erweiterungsreißverschluß bleibt zu! Halleluja!
Nachdem ich jetzt meinen Spaß hatte, folgt der nächste….. der Koffer des besten aller Männer.
Jeden Urlaub das gleiche Spiel, gereizte Atmosphäre, Mann überfordert, keine Lust und eine nörgelnde Ehefrau, die ihn ständig zusammenscheißt warum er sich nicht längst über die Klamotten Gedanken gemacht hat.
Wie immer alles auf den letzten Drücker, und die Krönung ist das eine oder andere Kleidungsstück, dass es nicht rechtzeitig in die Waschmaschine geschafft hat.
Der Mann besitzt gefühlt 200 T Shirts, gut 50  passen gar nicht mehr, werden aber  als „noch gut“ betitelt und verbleiben im Schrank. Jedes einzelne wird aus dem Schrank gezerrt und anprobiert, geflucht und sich über die Qualität der Materialien beschwert (Shirts gehen permanent beim Waschen ein)…… Ich darf mich nicht aus dem Raum bewegen, jedes Stück muss ich kommentieren…. komme mir vor bei  Heidi Klum, fehlt nur „der Tasche muss leben!“.
Das Konfliktpotential ist hoch, verbal fliegen die Fetzen, bis dann irgendwann endlich auch der zweite Koffer fertig ist.
Er kümmert sich lieber darum, dass wir in der Ferienbude anständig WLAN haben und beginnt eine Materialschlacht an elektronischem Kram.  Männer halt.

Jetzt fahren wir unser Temperament wieder auf Normalniveau, trinken noch ein Bierchen, chillen auf der Couch, ein Tsipouro geht auch noch…… yammas!

Ich packe meinen Koffer…….. ja nee, is klar!

Völlig aus dem Tritt

Hach, seufz……. 2 Wochen Urlaub sind vorbei. Festplatte irgendwie formatiert, noch im Entspannungsmodus, denn einen freien Tag hab ich mir noch gegönnt. Sitze auf dem Sofa  und hab die Glotze an um festzustellen, dass ich TV überhaupt nicht vermisst habe. Die Schmutzwäsche wird den Weg in die Maschine im Laufe des Tages finden,  denke ich. Wenn nicht, dann evtl morgen.  Griechenland wirkt nach.

Die Stille fehlt, die Abgeschiedenheit,das warme Wasser und das Rauschen der Wellen.

Wir hoffen, die Entspannung noch ein paar Tage erhalten zu können, bevor uns der Alltag wieder voll und ganz in seinen Klauen hat.

Ich werde noch detailliert berichten,hier aber schon mal ein paar Impressionen.