Urlaub 2017 – simplify your life

Natürlich beginne ich mit dem Wichtigsten: Essen und alles, was damit zu tun hat.
Genuß, es geht immer um Genuß!
Genuß für´s Auge, Genuß für die Seele, Genuß für den Gaumen.
Wie hat mal ein ganz schlauer Mensch gesagt: “ Das Leben ist zu kurz für schlechten Wein und schlechtes Essen!“ Recht hat er!
Lefkada350Die Wahl unserer Urlaubsdomizile fällt immer auf Unterkünfte mit ordentlich eingerichteter Küche. Herd und (kleiner)  Backofen sollten schon sein. Das Vorhandensein eines Topfes und ner Pfanne ist großartig. Teller, Besteck, Tassen und Gläser? Alles top.
Wir mögen es, im Urlaub möglichst reduziert zu leben, das heißt mit möglichst einfachen und wenigen Dingen auszukommen. Das heißt allerdings nicht, dass mein Mann morgens in aller Frühe mit der Axt in den Wald geht um anschließend Feuer zu machen, damit das Frühstück auf den Tisch kommt. Ich meine damit, dass es keines unnötigen Elektrogerätes bedarf, keinen Mixer, keine Brot- und Kaffeemaschine, keine Spülmaschine, kein was weiß ich noch alles.
Und es funktioniert! Es macht glücklich! Den Überfluß an Gelump, den man zu Hause hat, ist überhaupt nicht nötig.
Es lässt sich so vieles improvisieren, der Mc Guyver der Küche  lässt grüßen!

Über die Jahre haben wir unseren persönlichen Kitchen Survival Kit zusammengestellt. Er besteht immer aus ein paar Utensilien, auf die wir aus hygienischen und persönlichen Gründen wert legen:
– Holzkochlöffel (der bleibt dann am Urlaubsort)
– kleine Grillzange (billiges Werbegeschenk aus Alu)
– Spüllappen
– 2 Geschirrtücher
– Multifunktionstool (mit Flaschenöffner, Korkenzieher!, Messer, Schraubendreher etc)
– kleines (scharfes) Messer (Aldi-Messer mit Plastikschutzkappe)
– Multireibe (sensationelles Produkt von Lékue) die lässt sich auseinanderbauen, ist leicht und eine tolle Ergänzung
– Dauerkaffeefilter
– Kaffee (darauf lege ich Wert! der ist im Urlaub meist furchtbar unlecker oder schweine teuer)

Mit diesen wenigen Dingen ist es möglich, entspannt mit allen eventuellen Widrigkeiten klar zu kommen.

Für Gerichte, die aufs Feuer kommen (oder in den Backofen) gucken wir uns immer in Haushaltläden nach den einfachen braunen Tonschalen um. Die kriegt man (meist) für kleines Geld und sie sind ungemein nützlich. Wenn es das Gepäckgewicht erlaubt, nehmen wir sie anschließen als Erinnerung mit nach Hause…… praktisches Souvenir!

Und wer gut isst, muss auch gut Trinken!
Ein Verteiler nach dem Essen geht immer und zu diesem Zweck kaufen wir immer 2 Schnapsgläschen. Oft gibt es nur mega kitschige Aufdrucke und keine große Auswahl, manchmal aber auch wunderschöne Designer-Gläser von ortsansässigen Künstlern. Das macht dann noch mehr Spaß, sich zu Hause an den Urlaub zu erinnern.

Die Infrastruktur am Urlaubsort ist ja auch immer sehr unterschiedlich. Mal hast du ganz einfache Mini-Märkte für die Dinge des täglichen Bedarfs, mal Discounter wie Lidl.
Das lässt sich im Vorfeld aber alles recherchieren. Im Falle von großen Supermärkten und Discountern nehmen wir Dinge wie Spüli, Shampoo und Duschzeug gar nicht von zu Hause mit. Das ist im Koffer nur unnötig schwer.
Im Falle von kleinen Mini-Märkten empfiehlt sich, Reisegrößen von zu Hause mitzunehmen. Hygieneartikel können am Urlaubsort unverhältnismäßig teuer sein.

Ein Hauptkriterium bei der Wahl der Unterkunft ist (für uns) das Vorhandensein eines Grills.
Das muß kein Highend-Produkt sein. Jetzt muss ich lachen, denn das war es bislang auch nie. Hauptsache man kann Kohle aufschütten und es liegt ein Rost drüber.
Wir hatten schon alles, einen Stahlgrill, der über die Jahre, die wir die Unterkunft gebucht haben, schon deutlich an Substanz verlor. Im letzten Urlaub fiel die Kohle schon durch diverse Rostlöcher…… aber er hat gehalten.
Wir hatten 15 Euro „Baumarkt“ Grills mit wackeligen Beinen ohne Möglichkeit den Rost zu verstellen und einen wirklich kleinen Billig-Kugelgrill.
Einer unserer Lieblingsgrills war ein kleiner Schwenkgrill, für den sich der Vermieter schämte, weil er rausgefunden hatte, dass wir einem erfolgreichen Grillteam angehören. Sehr charmant und sehr lustig. Wir konnten ihn beruhigen, wir grillen auf allem!
Lefkada34Die Holzkohle in Griechenland, die du überall bekommst, finden wir sensationell. Die feuert richtig gut. Zwar muß man hin und wieder damit rechnen, dass sich halbe Baumstämme im Sack befinden, aber damit kommt man zurecht.
Mein Mann nimmt immer seine eigenen Grillanzünder mit, da weiß er, was er hat. Wir benutzen in Wachs getränkte Holzwolle, keine Chemiewürfel oder flüssigen Mist.

Das sind unsere Beiträge zum einfachen Leben ohne Schnickschnack.
Und dass man trotz einfacher Ausstattung trotzdem leckere Gerichte zaubern kann, werde ich in den nächsten Posts beweisen.
Stay tuned…..

Advertisements

Au weia! ….die Creativa 2017

Ich wollte da schon längst mal hin. Die Creativa, Kreativmesse in Dortmund, Besuchermagnet bei hauptsächlich Mädchen und Frauen.
Der Spaß fing schon an der U Bahn Haltestelle Stadthaus an, die Bahn rappel voll, ich quetsche mich noch rein, ein Geschnatter und Gegacker wie im Hühnerstall.
Unweigerlich muss ich grinsen. Gut, jetzt weiss ich wer mit wem, wo und wie, welches Blag wo seine Probleme hat, welche frühkindliche Förderung die geeignetste ist und wie man einen einzelnen auf ziemlich verlorenem Posten mitfahrenden Mann mit schlüpfrigen Sprüchen in Verlegenheit bringt.
Hatten die alle schon einen intus? Westfalenhalle, die Türen öffnen sich, wie ein Schwall ergießt sich die Masse Frauen auf den Bahnsteig. Zielstrebig Richtung Eingang, die einen nur mit Handtasche bewaffnet, die Profis mit Einfaufstrolleys und fahrbaren Koffern.
Und ich denk noch so bei mir, neeeee oder? Doch! Wahrlich kein Einzelfall.
Der Einlass ging fix, und schon stand ich in der ersten Halle. Bullenhitze, jetzt schon um kurz nach 10, die Türen vielleicht 20min offen….. Jacke aus.
Nun, was interessiert mich eigentlich? Hätte ich vielleicht vorher schon mal drüber nachdenken sollen, denn das Angebot erschlägt dich! Gut dass ich meinen Mann nicht gezwungen habe mit zu kommen. Vereinzelt sehe ich Männer, meist nur als Taschenträger und Geldgeber missbraucht werden.
Ich arbeite mich durch die Hallen und weiss nach kürzester Zeit gar nicht mehr, was ich alles Schönes gesehen habe. Geldausgeben? Hier kein Problem! Das Geld sitzt locker und die Damenwelt kauft und kauft.
Ich bin sprachlos über einzelne Artikel und zu welchen Preisen man das an die Frau bringen will. Schock! Bastelpapier, für dass ich 1,50 € bezahle geht hier für 8,95€ über den Tresen….. da hab ich schon keine Lust mehr.
Und es ist warm! Sehr warm!
Ich finde eine schöne Handtasche, eine Form, nach der ich sehr lange schon suche und kaufe sie. Weiterhin gehen noch 4x Wachstuch mit und 20 der niedlichen Baumwollkugeln, wo man eine Lichterkette reinsteckt….. alles in den Farben unseres Wohnzimmers, Ton in Ton.
Nass geschwitzt und entnervt, weil ich das Materialdepot nicht gleich wieder gefunden habe, schleppe ich mich zum Ausgang. Es reicht! Fix und fertig sitze ich in der Bahn, die mich Richtung Heimat bringt. Bei meinem Anblick fängt mein Mann schallend an zu lachen….. haha, sehr witzig!
Ich habe ein paar nette Anregungen sammeln können, habe festgestellt, dass ich längst nicht alles haben muss, was so angeboten wird und dass ich ein zweites Mal wohl nicht auf die Messe gehe……

Creativa 2017, ja nee, is klat!

Impressionen Gartenflair 2016 – Schloß Bodelschwingh

2 Tage war das geilste Wetter, Sonnenschein, schön warm (wir haben gearbeitet und hatten Bauarbeiten im Keller)…… aber wir mussten am dritten Tag gehen. Zuerst Sonnenschein, dann dunkle Wolken, Regenschauer, schwere Gewitter und Sturm.
Ein Gartenfreund kennt kein schlechtes Wetter. Wir waren gut ausgerüstet und hatten trotzdem Spaß. Der Vorteil war, es war nicht so voll wie an den Tagen zuvor und man konnte in Ruhe schauen.
Es gab viel Kunst zu sehen….
blogger7blogger9

 

 

 

 

 

 

 

 

blogger10blogger11

 

 

 

 

 

 

 

 

blogger12

Nun gut, ganz mit leeren Händen sind wir auch nicht heim gefahren. Ich habe für mein Kräuterbeet einen Stecker gekauft und Holger eine Gartenfackel mit dem Emblem unseres Vereins (wurde vorbestellt, wird erst noch geliefert). Ausserdem haben wir uns ausser nassen Füßen noch wunderschöne Ideen und Anregungen für kommende Projekte geholt ;0)
blogger13

Gartendesign 2.0

Wir lieben unseren Garten. Aber, ich hasse Unkraut! Zum gefühlten 100sten Mal hab ich diesen grünen Mist aus dem Beet gesammelt. Der Schrei nach Vlies und  Mulch wird laut!
Zuerst wollte ich aber noch meine Beete anlegen. Zum einen sollte man ganz klar abgrenzen können, wo die einzelnen Sorten sind, zum anderen finde ich eckige Beete irgendwie langweilig.
Klasse Boden haben wir. Voll mit Regenwürmern. Ich denke doch, dass das ein Zeichen für gute Erde ist. Der Vorbesitzer war leidenschaftlicher Angler und hat Regenwürmer quasi gezüchtet. Verzeichnen wir das mal als Pluspunkt (der einzige bis jetzt, glaube ich) Also habe ich aus Eimern (hab mal aus dem Müll eines Gartencenters gefühlte 200 Pflanz-Transport Eimer geschenkt bekommen) den Boden herausgeschnitten und die Eimer als Beetbegrenzung in den Boden eingelassen. Gefüllt habe ich den Eimer dann wieder mit der Erde und als oberste Schicht von der guten Kompost-Erde. Eingesät sind (bis) jetzt die verschiedenen Kornblumen Farben und eine Sorte Rucola.  Bin ja mal gespannt, ob das was wird. Zur Orientierung habe ich Pflanzstecker gebastelt. Sonst weiß hinterher keiner mehr, was da mal ursprünglich drin war…… also Bilder der Pflanzen und Blüten ausgedruckt, laminiert, ausgeschnitten und mit der Heißklebe auf Spieße geklebt. Sieht lustig aus….. und wieder der Alzheimer ein Schnippchen geschlagen.

Es werden noch weitere Eimer folgen, die Zeit reichte mal wieder nicht um alles fertig zu machen. Einige vorgezogene  Pflänzchen befinden sich noch im Warmen, gedeihen aber prächtig. Allerdings muss ich mal gucken wo ich das alles unter bringe. Vielleicht legen wir noch einen Weg durch das Beet an, mal schaun, was wir noch an Bruchsteinplatten da haben.
* Die Samen der weißen Echinacea strecken tatsächlich ihre ersten Keime aus dem Substrat. Damit hatte ich echt nicht mehr gerechnet. Wie kann ein Samen die Kälte und Dunkelheit (zum Keimen) mögen (laut Anzuchtanleitung), während seine Kumpels es warm haben wollen? Ich bin ja kein Gärtner, aber seit ich den traurigen augenscheinlich toten Dingern einen Platz an der Sonne, im Warmen angeboten habe, sind sie zum Leben erweckt. Geht doch! Mama macht das schon!
* Die zwei überlebenden Chili-Pflanzen habe ich mittlerweile umgetopft, auch sie sind mächtig gewachsen. Damit hatten wir nun wahrlich auch nicht mehr gerechnet.
* Die wuchernden Erbeeren wurden im hinteren Teil des Beetes angesiedelt, das macht denen nix aus, sind wie Unkraut.
* Der Oregano musste großzügig zurückgeschnitten werden, das ist ebenfalls wie Unkraut.
* Connys Orangenminze ist eingepflanzt und verbreitet einen wunderbaren Duft, sobald man dran vorbei geht. Ich liebe es.

* Unsere Obstbäumchen zeigen die ersten zarten Blätter und geben mit ihren kleinen Blüten mächtig an! Los ihr Bienchen, hier sind die Blümchen, tut euren Job, wir mögen Obstkuchen und Marmelade! Die Erntehelfer scharren mit den Hufen…..
Der Frühling ist so schön. Im übrigen Garten fängt alles an Blühen….we love it!

Am Teich sind die ersten Blüten zu sehen, das ist traumhaft. Die kleine Szenerie mit den rüstigen, äh, rostigen Figuren sieht schon fast kitschig aus.
Auba, Dede, Valentin, und 3 namenlose Fische sind schon munter, haben alle überlebt. Sobald man sich am Teich zeigt, kommen sie geschwommen und strecken die Mäuler aus dem Wasser. Verfressenen Bande. Es gibt wahrlich genug zu fressen im Teich. Das bringt uns leider wieder zum Punkt, der etwas unangenehm ist, der Schmodder und die Algen müssen raus….. das Wasser ist aber momentan noch so igittigitt kalt. Ich weiß, Warmduscher….

Und bei euch so?

Garten und so

Ich war am Wochenende etwas ausgebremst. Ein elender Schnupfen hat mich in meinem Bestreben, ein paar Arbeiten anzufangen, total behindert. Die Kopfschmerzen gabs gratis dazu.
Was uns nicht tötet, macht uns härter…… und so bin ich quasi mit angezogener Handbremse  gestartet. Das Wetter war nicht so dolle aber das war uns egal.
Bei Emsa war Sonderverkauf. Ganz schlimm…… das ist wie Tupperparty nur mit Männerbeteiligung. So richtig haben wir nix gebraucht, ein paar Teile besitzen wir für den Garten ja auch schon, also wollten wir nur mal gucken.
Ihr kennt das, am Ende hast du 80 Euro am Hacken und grinst beschämt dümmlich vor dich hin. Naja, Mut zur Lücke.
Ergänzend und Ton in Ton haben wir dann doch ein paar nützliche Stücke ergänzt. Jetzt heisst es Pflanzen holen, Einbuddeln, etc.

Hier noch ein paar Impressionen, ich hab so viele Ideen und viel zu wenig Zeit.