Pizza – schön scharf!

Keep it simple!

Treffender könnte man diesen Rezeptvorschlag nicht beschreiben.

Basisteig:

* 500gr Mehl
* 1 Tüte Trockenhefe
* Salz
* ein Schuß Öl
* lauwarmes Wasser (nur soviel, dass es einen geschmeidigen Teig ergibt
* Mehl für die Arbeitsfläche und
* Grieß, damit die Pizza leicht vom Brett auf s Blech rutscht.

Die Hefe in etwas lauwarmem Wasser auflösen und zu den restliche Zutaten geben. Verkneten und weiteres lauwarmes Wasser hinzugeben, bis der Teig geschmeidig ist.
Teig abdecken und gehen lassen.
Ofen auf höchster Stufe vorheizen, Backblech mit aufheizen.
Kurz durchkneten und in Portionen teilen.
Ausrollen in die gewünschte Größe und Dicke.
Zum einfacheren Transport vom Holzbrett aufs Blech und umgekehrt benutze ich Grieß. Die Körnchen sorgen für unfallfreies Rutschen.

Für die Tomatenbasis muss man nicht viel Geschiss machen.
Ein einfaches Sugo aus:
* passierter Tomate (aus dem Tetrapack)
* Knoblauch (durch die Presse gejagt)
* Salz , Pfeffer und eine Prise Oregano
fertig!

Die Tomatensoße auf dem Teigfladen verteilen, Käse (hier Cheddar) darauf verteilen.
Meine Version hatte Zwiebeln, Chili und Kapern, sowie Scheiben einer  Salsicia pikante drauf.
Mehr muss nicht!
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Grieß auf das Pizzabrett streuen, Pizza draufziehen und auf das vorgeheizte Backblech rutschen lassen.
Die Backzeit ist nicht so arg lang. Die Salsicia sollte schön ausgebraten und die Ränder knusprig goldgelb sein. Dann ist die Pizza perfekt.
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Du kannst sie nach Belieben belegen, auf jeden Fall würde ich aber den Käse unter den Belag machen….. dann wird die Pizza nicht so schnell matschig. Drunter und drauf geht natürlich auch…..

Die Pizza kannst du heiß oder kalt essen, sie ist ein Gedicht!

aktuelles Thema: Grillfleisch aus dem Discounter auf dem Upperclass Grill

Uiuiuiuiui, da scheiden sich die Geister, böse Kommentare kann man lesen, es wird sich aufgekreppt ob oder ob nicht kaufen, Discounter argumentieren, Konsumenten gehen auf die Barrikaden……. und der Verbraucher kauft trotzdem. Kauft trotzdem das  „billige“ und fertig marinierte Fleisch aus dem Discounter.

Die Deutsche BBQ Grillmeisterschaft steht bevor, es werden Horden von Besuchern kommen. Die Materialschlacht wird gigantisch sein, es wird gefachsimpelt werden, teures Equipment wechselt den Besitzer, Familienväter investieren in Grillsportgeräte, leuchtende Augen bei den Herren, das genetisch manifestierte „hohohohoho“ (Tim Taylor lässt grüßen) weckt den Jäger in den Herren, während der Haushaltsvorstand (die Damen) mit den Augen rollen und eben beim Discounter was für AUF den teuren Markengrill kauft.
Ist echt geil, wenn die Herren großspurig am Montag auf der Arbeit erzählen, was sie geiles gegrillt haben. Da werden Handybilder vom sensationellen Ergebnis hin und her geschickt, oh ja, die Götter am Grill, die Großmeister des Genusses.
Der Grill kann nicht groß und teuer genug sein…… und was liegt in der gelben Tonne? Plastikmüll aus dem Discounter, die Marinade klebt noch dran…… könnt ich mich wegwerfen vor Lachen!

Wir würden lieber nix essen, bevor wir in die Kühltheke greifen.
Was erwartet der Durchschnittskäufer, wenn er für´n Appel und ein Ei fertig mariniertes Fleisch kauft?
Die arme Sau (zB) hatte keinen Spaß beim Sterben….. was ja per se verständlich ist ….. aber so eine gestresste Sau schmeckt einfach unterirdisch nach Stall (Stresshormone lösen das aus). Merkt ja keiner, is ja genuch überwürzte Marinade drauf!  So ein Abgang is schon scheiße, aber dann noch ein Bad in Hurz…..
Da kann man auch schon mal über schlechten Geschmack oder grenzwertiges MHD hinwegtäuschen…… die Qualität ist hinsichtlich Aussehen und Fettgehalt auch eher zum Abgewöhnen. Uäääääääh! Vielleicht wächst einem demnächst auch ne dritte Titte?
Mal ganz davon abgesehen tappt man im Dunkeln wo das Fleisch her kommt, erst nieder gestreckt, dann mit Wasser aufgepumpt, eingefärbt, damit es Frische suggeriert, ja dann „Mahlzeit“.

Leider ist die Generation „keine Zeit zum Kochen“, dazu verdammt, sich  Geschmacksverstärkern und E-Nummer hinzugeben. Oh ihr Armen! Wenn ihr wüsstet, welcher Genuß euch entgeht…….
Es muss jeder selbst entscheiden, ob er ein Huhn essen möchte, dass nicht mehr Platz zum „Leben“ (besser dahinvegetieren) hat als eine gefaltete Zeitung, oder ein Schweinchen, dass sich in seiner Box nicht mal drehen kann.

Hey, dann lieber beim Metzger kaufen, buy local!
Ist kaum teurer, man unterstützt diejenigen, die sich mit dem Fleisch noch Mühe geben und so eine selbstgemachte Marinade ist kein Hexenwerk und auch kein großer Zeitaufwand. Lieber seltener Fleisch, dafür besseres Fleisch!

Da kann man echt zum Vegetarier werden oder verstehen, warum Menschen sich den Fleischkonsum abgewöhnen.

Blitz – Mayo, schnelle Aioli

Für alle, die es eilig haben, hier das absolut coole Mayo Rezept.
Mit wandelbaren Aromen wird die Mayo zur Allzweckwaffe!

Grundzutaten:
*
300 ml Öl (wir verwenden Sonnenblumenöl, Olivenöl ist nicht geeignet, das wird bitter)
* 1 ganzes Ei (Zimmertemperatur)
* 1 TL Senf
* Salz, Pfeffer, ein paar Spritzer Zitronensaft

für Aioli:
* 2 Knoblauchzehen gerieben (oder mehr, je nach Geschmack)

für Basilikum-Mayo:
* Basilikumblätter fein hacken und mit in den Mixbecher geben

Alles zusammen in einen Becher geben, den Zauberstab unten auf dem Boden platzieren, einschalten und während dem Mixen langsam nach oben ziehen. Ratzfatz haste eine wunderbar dicke Mayo.
Wer´s etwas „leichter“ mag, kann am Ende noch etwas Joghurt dazu geben, dann wird die Mayo aber flüssiger!

schnelles Blätterteig-Apfelgebäck

Das ist ein feines Blitzrezept von meiner Nachbarin.
Hier kannst du ohne schlechtes Gewissen auf Fertigprodukte zurückgreifen, es merkt eh keiner und du stehst da wie die Königin der Backstube :0)
Blätterteig aus der Frischetheke, ein kleines Glas Apfelmus, ein Ei, brauner Zucker und Zimt, mehr brauchst du nicht.
Je nachdem, wieviel du von dem Gebäck benötigst, brauchst du 1 oder 2 Packungen Blätterteig. Ich habe nur eine verwendet, und das Gebäck bewusst nicht so groß gemacht.
Den Blätterteig ausbreiten und teilen.
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Auf eine Seite streichst du dünn den Apfelmus und streust Zimt drauf.
20161222_152047Die zweite Hälfte des Teiges  auf die erste legen, mit dem verklepperten Ei bestreichen, braunen Zucker und Zimt drauf streuen und in kleine Häppchen schneiden.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und bei 180 Grad backen, bis der Teig aufgegangen und goldgelb ist.

Fertig sind die knusprig, saftigen Blätterteigkissen!
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Hähnchen auf Lauch-Paprika Gemüse – Schnelle Hähnchenpfanne

Es hilft ja nix, manchmal muss man gucken, wie man die Reste im Kühlschrank verwertet. Von großzügigem Wegwerfen halte ich nix, schon meine Mama hat immer gesagt: „Woanders müssen Kinder hungern!“
Recht hatte sie.
Also eine kurze Bestandaufnahme (Lauch, Paprika, Zwiebeln) gemacht und auf dem Heimweg noch ausgelöste Hähnchenschenkel beim Metzger geholt.
Hier mein Vorschlag:

Hähnchen auf Lauch-Paprika Gemüse
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Lauch putzen und längs halbieren. Nebeneinander in eine Auflaufform setzen.
Rote Zwiebeln in Ringe und Paprika in Streifen schneiden. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen und etwas Olivenöl dazugeben.
Im Ofen bei ca 200 Grad ca 20min vorgaren, der Lauch sollte schon weich sein.
Die Hähnchenteile habe ich zuvor mit einer Gewürzmischung und etwas Olivenöl mariniert.
Jetzt werden sie in einer Grillpfanne angebraten, bis die Haut schön kross ist und das Fleisch eine appetitliche Farbe hat.
Nun kommen die Hähnchenteile auf das vorgegarte Gemüse und dürfen im Ofen nochmal ca 20min weitergaren.
2015-03-12 19.41.37Je nach Dicke des Hühnchenteile kann das auch länger dauern, einfach zwischendurch mal einschneiden und gucken. Die leckeren Bratensäfte vermischen sich mit dem Saft von Lauch und Paprika. Sehr lecker.

Wer möchte kann dazu lecker selbstgebackenes Brot reichen. Das Rezept findest du hier.

 

schneeweißer Cheesecake mit Beeren-Topping

Mein Mann möchte immer einen Blaubeer Käsekuchen. Nun sollte er auch mal einen bekommen. Ich hatte da ein Rezept gesehen, wo zumindest das Ergebnis sensationell lecker aussah.
Gemerkt hatte ich mir die Zutaten natürlich nicht!
Jetzt standen wir im Laden, ich keinen Plan und mein Mann wieder am zetern, weil ich mal wieder keinen Einkaufszettel geschrieben hatte.  Pah! Was muss schon in einen Käsekuchen rein? Mach ich mit links……
Also hab ich ganz selbstbewusst Zutaten mitgenommen, von denen ich dachte, dass sie jedenfalls nicht verkehrt sein können……
Bis ich dann in der Küche stand und das Rezept mal näher studiert habe….. Mist, Mist Mist! Meine Zutaten waren entweder falsch oder zu wenig.

Ich hab dann einfach gemacht, wie ich dachte und das Ergebnis war sehr lecker! Hätte ich nicht vermutet.
Jetzt kann ich ja auch getrost zugeben, wie ich geschummelt habe und trotz meiner vereinfachten Weise ist ein köstlicher Kuchen dabei rausgekommen.

Zutaten für den Bisquitboden:

  • 35 g Mehl
  • 30 g Stärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 große Eier
  • 70 g Zucker
  • 1 TL Abrieb Zitronenschale
  • 1 TL Vanillezucker
  • 45g Butter, zerlassen
  • Den Zucker, die Prise Salz  und die Eier luftig aufschlagen, bis sich eine dicke Creme ergibt. Das dauert bestimmt 5min. Dann den Rest unterrühren und ich eine gefettete und gemehlte Springform geben.
    Bei 180Grad (zweite Schiene von unten) ca 12min backen, der Teig sollte nicht zu viel Farbe kriegen.
    Aus dem Ofen nehmen und auf einem Rost in der Form abkühlen lassen.In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.

Zutaten für die Füllung

  • 500 g Magerquark
  • 200 g Zucker
  • 30 g Stärke
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 große Eier
  • 200 ml Sahne

Den Quark mit dem Zucker verrühren alle weiteren Zutaten hinzufügen und anschließend auf dem Bisquitboden verteilen.
Den Boden der Springform von aussen mit Alufolie unten abdichten, da der Kuchen im Wasserbad gebacken wird. Auf der zweiten  Schiene von unten auf ein hohes Blech stellen und kochendes Wasser angießen (werde beim nächstem mal probieren, ob es auch ohne geht).
Die Backzeit beträgt ca 60min.
Wundert euch nicht, die Oberfläche bleibt schneeweiß.
Den Kuchen in der Form komplett auskühlen lassen, dann im Kühlschrank kalt stellen.

Das Finish besteht aus einer Packung TK Blaubeeren (oder andere Beerensorten), die aufgetaut werden.
In einem Topf erhitzt man die Beeren und die Flüssigkeit, gibt einen Löffel Stärke dazu, etwas Zitronensaft und Zucker und lässt die Masse aufkochen, bis sie eindickt.
Nach dem Abkühlen auf dem Cheesecake verteilen. Das sieht sensationell aus, der schneeweisse Kuchen und der Kontrast der dunklen Blaubeeren (oder den anderen leckeren Beeren).
Geschmeckt hats super! Leider hab ich kein Bild davon machen können, Akku leer, und als der Akku wieder voll war, war der Kuchen schon gegessen…… ich hols nach! Versprochen.
Hier der Nachtrag, eine Variante mit gemischten Beeren, was auch sehr lecker ist, allerdings sollte man die Masse oben drauf vorher durch ein Sieb streichen.
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Mal eben schnell!

Manchmal muss es schnell gehen, auch bei uns. Da greift man schon mal auf was Fertiges zurück. In diesem Fall war es eine vorgegarte Kartoffel und ein Päckchen Sauce Hollandaise.Alles andere war frisch.
Das Endergebnis war aber lecker……

Folienkartoffel mit Putenfleisch, Spinat und Sauce Hollandaise
Das Putenfleisch in Streifen schneiden, in einer Schüssel mit etwas Olivenöl und Gewürzen marinieren. Anschließend in der Pfanne braten.
Den Spinat haben wir ganz klassisch frisch, mit Zwiebelchen, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Wasser in der Pfanne gegart. Geht ja schnell.
Kartoffel erhitzen, Sauce Hollandaise warm machen und fertig.
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Lecker war´s!