whohooooo neue Kamera

Seit nunmehr 4-5 Jahren ärger ich mich über Flecken auf den Bildern, die ich mit meiner Sony Alpha 230 gemacht habe (die Kamera habe ich mir ursprünglich zugelegt, weil ich eine analoge Minolta hatte und die Objektive auf den Body der Sony Alpha passen).

Es ist zum Mäusemelken, denn die Flecken sind nicht immer da.
Ich kann es nicht nachvollziehen wann die Flecken auftauchen und warum und ich habe auch keine Lust mehr drauf. Das Gummi auf der Kamera ist mittlerweile schmierig klebrig und löst sich auf. Ich musste bislang alle Bilder sichten und nachbearbeiten, was ne völlig bescheuerte Aufgabe ist, gerade wenn du mit 3000 Bilder aus USA kommst.
Die Flecken fallen hauptsächlich auch nur bei blauem Himmel auf……deshalb habe ich das auch so lange rausgezögert.
Die Kamera ist 7-8 Jahre alt, die Lichtstärke ist nur mäßig und trotzdem war es mir immer zu schade, die Objektive und auch die Kamera wegzugeben.
Nach unserem Ausflug mit den Blogowskis keimte der Wunsch nach einer Kamera erneut auf und zwar stärker als zuvor. Ich habe die Mädels um Rat gefragt und gebeten mir Input zugeben, Vor- und Nachteile zu benennen und persönliche Eindrücke zu schildern. Weitergekommen bin ich bis Samstag nicht…… je mehr Leute du fragst desto mehr Meinungen kriegst du und das verwirrt vollends.

Nun, ich mache es kurz, mein Mann hat dem Ganzen jetzt ein Ende gemacht. Ich habe eine neue Kamera! Die Sony RX100 iv, ein Mörderding! Wunderschön und mit allem ausgestattet, was eine Spiegelreflexkamera auch kann.
Ich muss mich da jetzt einarbeiten und freue mich riesig drauf! Die kann alles bis auf Abwasch und zum Mond fliegen.

Sonntag waren wir zu einer kleinen Exkursion unterwegs nur um mal auszuprobieren. Ich habe bislang „nur“ den Automatikmodus getestet……..und bin begeistert! Die fokusiert superschnell und ist intuitiv zu bedienen.
Anmerkung: für den Post habe ich die Auflösung runtergesetzt.
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Die Fotos sind auf dem Hauptfriedhof in Dortmund entstanden. Der beste Platz um sich die Füße zu vertreten und zum Fotografieren. Hinter jeder Ecke gibt es neue Motive…… ein Traum bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit.

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Konsumgöttinnen, ich teste: die illy Iperespresso X7.1 Kapselmaschine

Ihr glaubt nicht, wie viele Maschinen ich schon ausprobiert habe. Wie viele Test-Kaffee´s ich schon ertragen habe, wie enttäuscht ich war, mal abgesehen davon, dass bei solchen Aktionen ja auch immer was über bleibt…… Kaffeepads, Elektroschrott etc…..
2 Pad-Maschinen habe ich gekauft, ein paar Wochen benutzt, und festgestellt, dass mir der Kaffee (egal welche Sorte) gar nicht schmeckt. Kakao und andere sogenannte Spezialitäten, naja, dafür brauche ich keine Maschine.

Ich bin überzeugter  „von Hand Brüher“, jedenfalls bei normalem Kaffee.

Ein Freund von Kaffeekapseln bin ich eigentlich auch nicht, unnötig Müll produzieren ist nicht so mein Ding.  Aber bevor ich urteile, warte ich mal ab, wie illy sich dem Thema annimmt. Ich vermute allerdings, wenn ich die Bilder sehe, es gibt viel Plastikmüll.
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Eine reine Espressomaschine hatten wir bislang nicht, nur so eine Höllenkanne, die man auf den Herd stellt. Viel zu viel Aufwand, dauert mir eigentlich schon zu lange, und wohin mit dem Kaffeesatz, der im Siebträger etc hängen bleibt. ICH bin diejenige, die sich dem verstopften Abfluß widmen muß, da denkst du schon 2x drüber nach, was du in den Ausguß schüttest.

Ein weiterer Punkt ist die Reinigung einer Maschine. Wenn ich die Seuchenmaschine im Büro sehe, wird mir ganz schlecht.
Zu viele Teile, sollte so ein Maschinchen nicht haben, die Reinigung und Wartung muss sich in Grenzen halten. Wenn man erst einen Technikerkurs besuchen muß und einen Werkzeuggürtel a la Tim Taylor benötigt, aus der Nummer wäre ich raus. Für solche Spöksken bin ich zu faul. Die Produktvorstellung verspricht einfachste Reinigung, wir werden sehen.

Ich bin seeeeeeeeeeehr kritisch, mich zu überzeugen wird also nicht so ganz leicht.

Der Aufruf zum Test hat mich neugierig gemacht. Auch mein Mann ist hellauf begeistert und kann es kaum erwarten.
Ausserdem sieht diese Maschine mega stylisch aus. Ich bin Mädchen, ich darf nach dem Aussehen kaufen.
Ausgesucht habe ich mir die Maschine in feuerrot, ein echter Hingucker.
Jetzt warten wir auf die Lieferung.

Hui, gestern bestellt, heute da! Wow! Das nenne ich mal fix.
Auspacken! 1 Karton, darin noch ein Karton im weiteren Karton……. ok……
Eine Kiste mit 3 weiteren Röstungen und ein Infoheftchen wie die Bewertung abzulaufen hat.
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In der original Verpackung eine Kiste mit Kapseln: normale Röstung (rot) und starke (schwarz), sowie eine Espressotasse mit Unterteller.

Ethiopia, Brazil, Espresso Lungo, dark raosted, medium roasted

Dann endlich halte ich die Espressomaschine in den Händen. Schwer ist sie nicht, kann auch nicht, ist ja (bis auf die Brüheinheit) alles aus Plastik.
Also das habe ich mir wertiger vorgestellt. Das Rot ist auch nicht so schön rot wie ich dachte, eher ein orangerot. Der verchromte Rahmen am Bedienfeld, Plastik. Naja.
Der Zusammenbau ging schnell und problemlos.


Erst mal Wasser in den Tank, einschalten und mal durchspülen.
Die erreichte Wassertemperatur wird im Display angezeigt und sobald die Maschine betriebsbereit ist, ertönt ein akustisches Signal.

blog904 Das sieht auf jeden Fall cool aus. Auf den „Tasse“ Knopf drücken und schon fängt die Maschine an zu gurgeln und zischen.
Hui, ohne die Kapseln spritzt das heiße Wasser ganz schön heftig, also aufpassen!
Um die Wassermenge einzurichten, muss sie programmiert werden, das geht anhand der Bedienungsanleitung einfach.
Jetzt steht dem Kaffeegenuß nichts mehr im Weg. Nochmal Wasser auffüllen, dazu muss der Tank raus. Ich würde das ergonomischer formen, es gibt nur an der rechten Seite eine Griffmulde, das ist fummelig, denn man braucht etwas Kraft, weil der Tank über eine Dichtung mit der Maschine verbunden ist.

Den Kapselhalter entnehmen, eine Kapsel einlegen, kinderleicht, Halter einsetzen, arretieren und das „Tasse“ Symbol drücken.
In wenigen Sekunden füllt sich die Tasse mit Espresso, köstlicher Duft verbreitet sich im Raum. Das sieht schonmal gut aus!
Die Crema ist so stabil, dass der eingefüllte Zucker einen Moment darauf liegen bleibt.
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Der Geschmack:
Ich habe die normale Röstung probiert, die Wassermenge auf die mitgelieferte Tasse angepasst, ich finde den Espresso sehr stark und die Säure fast etwas viel. Mit ein wenig mehr Wasser  wird´s besser. Der geschmacklichen Feinjustage widmen wir uns am Wochenende, dann kommen auch Freunde vorbei, die wir in den Test mit einbinden.

Die Aufschäumvorrichtung funktioniert super einfach. Nach kurzer Wartezeit ist die Maschine einsatzbereit. Einfach ein Gefäß mit Milch hernehmen und den Aufschäumer in die Milch halten. Knopf drücken und schon geht´s los. So einen tollen Milchschaum in allerkürzester Zeit! Achtung, das Volumen vergrößert sich stark, nicht zu viel Milch auf einmal aufschäumen, sonst gibt´s Sauerei!
Es ist übrigens egal, welche Sorte man nimmt (wir schmecken den Unterschied nicht wirklich), der Cappuccino schmeckt köstlich!

Bisheriger Eindruck:

gut:
– leicht verständliche Bedienungsanleitung mit vielen Bildern
– gut gegliedertes Bedienfeld
– intuitiv bedienbar
– kein unnötiger Schnickschnack
– leicht zu reinigen

naja:
– alles aus Plastik
– Betrieb mit Kapselhalter aber ohne Kapsel (zum Reinigen), heißes Wasser spritzt heftig

nicht so optimal:
– Form des Wassertanks
– Kaffee in Plastikkapseln

Wir werden die Maschine behalten! Ein schlechtes Gewissen wegen des Mülls habe ich nicht so arg, weil wir keine Vieltrinker sind. So halten sich Kosten (Kapseln sind teuer) und Abfall in Grenzen.

Hier kannst du dich für Produkttests bewerben: Konsumgöttinnen

DIY: Dekohalter (to be) aus Beton

 

Ha, ich weiß gar nicht, wie ich das Ding nennen soll…… Dekohalter für´s Regal, Adventskranzhaken, Stehrumchen für´s Regal……
Auf jeden Fall habe ich das Ende letzten Jahres in Holland zuerst gesehen, eine Figur aus Beton, wo unten ein Haken rausguckt…..und man kann es auf´s Regal stellen um was dran zu hängen.

Fand ich toll, hab ich als Projekt auf meiner todo Liste stehen.

Im Urlaub hat mein Mann einen wunderschönen Pinienzapfen mitgenommen, tolle Oberfläche, komplett geschlossen, der musste als Versuchskaninchen herhalten.
blog001blog002Step 1: eine Form aus Silikon herstellen
Plastikbecher von Ikea mit Silikon aus der Kartusche gefüllt und den Zapfen, den man vorher mit Öl eingerieben hatte,  rein gedrückt. Heute weiß ich, dass es einfacher geht, eine Form herzustellen, aber egal.
Step 2: Warten, bis das Silikon ausgehärtet ist……. dauerte Wochen, weil das Plastikgefäß eben keine Luft dran lässt, Anfängerfehler.
Also Becher aufgeschnitten und das Silikon trocknen lassen. Stinkt wie die Sau…..wochenlang.

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Step 3:
Den Zapfen entfernen, dazu musste ich eine Schraube in den heiligen Zapfen drehen, um mir das Entfernen leichter zu machen. Kannst ja nirgends richtig anpacken. Die Oberfläche sieht sensationell gut aus, hätte ich nicht erwartet.

Step 4: Beton anrühren. Ich hab das genommen, was ich für die Zahlen vom Adventskranz genommen habe. Ist nicht optimal, war aber zu faul noch was anderes zu besorgen.

Step 5: Trocknen lassen, mindestens eine Woche……

Step 6: Während des Trocknens feststellen, dass man gar keinen Haken in die Betonmasse gedrückt hat….. nun, dann ist das halt erst mal ein Versuch, ob es überhaupt funzt.
Der Zapfen ist zum Aufhängen für ein Dekoelement eh zu leicht. Ein größeres Exemplar habe ich bereits in der Warteschleife.

Als Haken würde ich ein altes Besteck hernehmen es so biegen, dass es so aussieht.
Skizze:
Zapfen

Wir werden sehen, ich berichte…….

Ich berichte…..

 

Der Beton ist trocken, ich hab den Betonzapfen rausgepopelt.
Nicht schlecht, nur das Material ist nicht das richtige. Ich muss mich nach was festerem umschauen. Sobald man die fertige Form anfasst, fängt sie an zu bröckeln…..gar nicht gut.
Wichtig ist, prinzipiell funktioniert es. Yeah!

Die Phase 2 kann starten……..