Die Knifte: Der absolute Klassiker, das Schnitzelbrot

(enthält Werbung)

schnitzel01Spärlich belegte, beim Bäcker gekaufte Schnitzelbrötchen, lieblos belegt und sparsam dekoriert….nicht mit mir!
Mein letztes Schnitzelbrötchenerlebnis bestand aus einem tranig schmeckenden Schnitzel, 1 dünnen Scheibe Gurke und einem Scheibchen Tomate…… die Mayonnaise war dünn drauf gekratzt. Geschmack? Fehlanzeige!
Dass es auch anders geht beweise ich euch heute!

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Jetzt echt, so ein Schnitzel ist super schnell gemacht. Ich dulde da auch keine Ausrede und ein fertiges aus der Kühltheke kommt bei uns niemals auf den Teller bzw aufs Brot.
Ist doch ne ganz logische Sache. Du willst zum Abendessen ein Schnitzel haben? Kaufste gleich mal 2 mehr und hast in einem Rutsch Abendessen und 2x leckeren Brotbelag.

Schnitzel in einen Frischhaltebeutel packen und klopfen. Anschließend salzen und pfeffern (Mr. Nicepepper). Kurz in Mehl wälzen, dann in Ei wenden, Paniermehl und schon geht´s ab in die Pfanne. Das dauert keine 20min.
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Zum knusprigen Schnitzel gesellen sich Mayonnaise, Ketchup, knackiger Salat, eine Scheibe Gouda, Gurke, Tomate und natürlich ein leckeres Brot, nicht zu dünn geschnitten.
Na, wenn das nix is…..schnitzel05

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schnitzel02Danke an Spicebar für den super Mr. Nicepepper, der dem Schnitzelbrot den feinen Schliff verleiht!
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Die Knifte: für Eilige!!!!

Es gibt Verlegenheits-Pausenbrote….geschuldet dem Feiertag und  einem langen und relativ faulen Wochenende.
Trotzdem muss es lecker sein, keine Frage. Ich hatte da so die Idee…..

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Paprika war noch im Kühlschrank und warum sollte man nicht mal die Paprika als Förmchen für ein leckeres Rührei hernehmen? Sieht super aus, erfüllt seinen Zweck, indem es die Eiermasse im Zaum hält und garniert mit lecker Käse und Tomate absolut kniftentauglich!
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– Eier
– Paprika in in 5-10mm dicke Ringe schneiden
– Frühlingszwiebel
Rührei Deluxe, Pizza- und Pastazauberei
– würziger Käse in Scheiben, am besten verschiedene Sorten
– Tomate in Scheiben geschnitten
– Brotscheiben nach Gusto, hier war es ein Odenwälder Urbrot

Das Ei / die Eier verkleppern und mit den Rührei Deluxe würzen. In der Gewürzmischung ist alles drin, was ein Rührei so richtig lecker macht.
Die Frühlingszwiebel in dünne Scheiben schneiden und schon geht´s los.
Die Pfanne auf mittlere Hitze vorheizen. Die Paprika in die Pfanne legen und die Rühreimasse in den Ring gießen. Achtung, macht es nicht zu voll, es läuft schnell über.
Sobald die Eiermasse gestockt ist, wenden und von der anderen Seite Farbe nehmen lassen.
In der Zwischenzeit etwas Butter oder Frischkäse aufs die Brotscheiben verteilen und den Käse platzieren. Den Paprikaring mit dem Rührei auflegen, die Tomate garnieren und schon kann´s losgehen.
Entweder du klappst noch eine Brotscheibe drauf um es für´s Büro mitzunehmen oder du isst es gleich……
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Sehr fein, das saftige Rührei und die noch knackige Paprika.

Dank an Spicebar für das zur Verfügung stellen der hammer Gewürzmischung!
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Kreativ-Küche / Leftovers perfekt in Szene gesetzt

Resteverwertung oder die Verwendung von Leftovers,  bei uns wird selten was weg geworfen.
Daraus unglaubliche Geschmacksexplosionen zu zaubern ist eine Herausforderung, die wir gerne annehmen:

1. gefüllte Jalapenos mit Käsesoße
2. Wraps mit Spinat-Parmesan-Butter Hühnchen

Die gefüllten Jalapenos:
Ein paar Jalapenos hatte ich nicht zur Chili-Paste verarbeitet sondern fum Füllen beiseite gelegt.
Zuerst wurde Rinderhack scharf angebraten und sehr gut gewürzt. Wir haben nur Salz, Pfeffer und ungarische Paprika benutzt.
In der Zwischenzeit einen Löffel Schmand mit geriebenem Parmesan, Salz und Pfeffer mischen, in einen kleinen Gefrierbeutel füllen und die Jalapenos damit füllen.
Dann ein Löffelchen Rinderhack draufgeben und mit einer Scheibe Bacon umwickeln.
Im Ofen bei ca 200 Grad garen, bis der Bacon schön knusprig ist.

Die Wartezeit nutzen wir um eine Käsesauce herzustellen. Dazu braucht man nur Scheibletten (würzig), Milch, kleingewürfelte Jalapenos und Paprikapulver.
Alles erhitzen und gut verrühren, bis sich der Käse aufgelöst hat. Fertig.
Auf Mengenangaben kann ich hier getrost verzichten, das ergibt sich quasi von selbst.

Für das Topping haben wir Tomate und Lauchzwiebel, sowie eine rote Zwiebel kleingewürfelt. Auch das geht schnell.

Sind die gefüllten Jalapenos schön gebräunt, sind die fertig und können angerichtet werden.
Dazu werden sie mit Käsesoße geträufelt und mit dem Tomaten/ Lauchzwiebel / Zwiebel Topping garniert.
Ich kann euch sagen, das ist Genuß pur!!!!
Feinstes Fingerfood wie ich es liebe, ein Happs und die Geschmachsreise beginnt!
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Desweiteren gab es dazu eine feinen Wrap.
Die Reste des Spinat-Parmesan-Butter Hühnchens haben wir von den Knochen gelöst und in der Pfanne mit der restlichen Soße erhitzt.
Die Käse-Soße war ja schon da, jetzt fehlten nur noch etwas Salat, eine Guacamole (ganz klassisch, Avocado, Zwiebelchen, Limettesaft, Chili, Salz und Pfeffer) und ein Dip aus Schmand mit geriebenem Parmesankäse (einfach Schmand mit etwas geriebenem Parmesan würzen, Salz, Pfeffer und etwas Oregano).
Die Tortilla im noch heißen Ofen erwärmen, mit Salat und allen anderen Komponenten füllen, zusammenrollen und genießen!
Fertig war ein weiteres geschmackliches Highlight!
Schnell gemacht, saftig und schweinelecker!
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Die fantastische Küche Kythiras – Greek Cook Workshop mit Familienanschluß

Ich muss eingangs kurz umschwenken: Thank you Frank for this absolutely gorgeous experience to cook with a local woman. To learn from a greek Yaya was one the best workshops we ever did!
Much love to Chrysoula! ευχαριστώ πάρα πολύ!

Ach war das schön!
Wir haben uns für den Cook Workshop bei Frank (Pyrgos House) angemeldet und hofften, dass der Kurs stattfinden würde. Immerhin war die Saison so gut wie vorbei und es war ungewiss, ob die mindest geforderte Zahl von Interessenten sich melden würde.
Die erlösende Nachricht kam, der Kurs findet statt! Yeah!

Voller Vorfreude fuhren wir am nächsten Tag zum Treffpunkt und lernten die zwei weiteren Teilnehmer und Frank kennen.
Zu Fuß machten wir uns auf den Weg zum Haus von Chrysoula. Im alten Stadtkern gelegen mit wunderbarem Innenhof, Granatapfelbaum, blühenden Pflanzen und Garten.

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Der Empfang war sehr herzlich. Wir saßen alle in Chrysoulas Wohnzimmer und wurden bewirtet. Während wir die inseltypischen Spezialitäten (in Sirup eingelegte Trauben und einen aufgesetzten Tsipouro) genossen, erklärte Frank den Ablauf.

Kurze Erklärung, Frank ist Holländer und spricht sehr gut griechisch und englisch.
Er übersetzte den ganzen Tag vom Griechischen ins Englische und umgekehrt, das war super! Die Rezepte (original zur Verfügung gestellt) habe ich im Text soweit vorhanden verlinkt.

Chrysoula erklärte welche Gerichte wir kochen würden und dass wir zuerst in ihren Garten gehen und die entsprechenden Gemüsesorten und Kräuter ernten würden. Und schon ging´s los. Die Gärten befinden sich nicht weit, direkt am  Ortsrand. Kythira ist eine grüne Insel mit reichlich Grundwasser und so hat jeder Garten einen Brunnen.
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Es ging steil bergab in den Garten, den einem das Herz höher schlagen ließ. Obwohl die Tomaten schon abgeerntet waren und nur noch Reste standen, war der Garten voll von wildem Amaranth, Kürbissen, Zucchini und Wildkräutern. Ein Traum.

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Die Bewässerung ist das wichtigste und so kamen wir in den Genuß, wie in alten Zeiten mit dem Eimer das Wasser aus dem Brunnen zu schöpfen und in die Bewässerungsgräben einzuspeisen. Ein sehr kluges und einfaches System. Die Beete liegen tiefer und sind rundherum mit Gräben versehen, in die das Wasser aus dem Brunnen läuft.

Man macht das heute nicht mehr mit dem Eimer, sondern mit einer elektrischen Pumpe.

Ich fand es aber klasse zu erleben, wir anstrengend die Arbeit im Garten sein kann, wenn man eine ganze Familie ausschließlich mit eigenem Gemüse etc versorgt. Im Hochsommer muss das Bewässern 2x am Tag stattfinden. Es wird auch ausschließlich saisonal gekocht. Gekocht wird, was im Garten grad reif ist. Sehr gut!

Wir pflückten also noch Zucchini und Wildkräuter (Vlitha) für die Pie. Und weil mir die roten Fruchtstände des Amaranth so gut gefielen, hat Chrysoula mir noch eine ganze Tüte voll davon mitgegeben, damit ich die Samen auslösen und mit nach Hause zum Aussäen nehmen konnte.

Es gibt auf Kythira (und vermutlich in ganz Griechenland) noch eine Besonderheit, was die Gärten betrifft. Man geht niemals in einen fremden Garten. Das ist ein Aberglaube, dass der Neid die Früchte dann nicht mehr gut wachsen lässt. Irgendwie amüsant, aber man hält sich dran. Für das Ernten von Dionysos Minze (mit weniger Menthol) hatte Chrysoula die ausdrückliche Erlaubnis ihrer Nachbarin erhalten. Alle mussten warten während sie etwas Minze erntete. Weil Frank ihr vorher das mit meinem Blog erzählt hatte, rief sie mich dann zu sich und zeigte mir den Brunnen, die Ziegen und die Minze. Sehr nett.
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Mit vollem Korb ging es zurück in die kleine aber feine Küche.
Wir haben nach Anleitung schnippelt, gerührt, geknetet, gewürzt und viel gelacht.
Die Tips und Tricks einer erfahrenen Hausfrau sind doch die besten!
Zwischendurch reichte Chrysoula noch selbstgemachte Spezialitäten. Meinem Foodblog wollte sie unbedingt gerecht werden und uns mit etwas etwas Besonderem überraschen.

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Es gab Manourikäse aus der Pfanne mit Balsamico und Honig, sowie selbst eingelegte Sardellen, eigene Oliven und Brot . Wunderbare reine Aromen. Köstlich.

Zuerst wurde das Hackfleisch für die Keftedes zubereitet. Das Geheimnis ist, dass das Fleisch und die Gewürze und Kräuter gut ins Fleisch einziehen. Es sollte also mindestens eine Stunde im Kühlschrank ziehen.
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Ein weiterer Tip, den wir defintiv beherzigen werden, ist, dass in die Fleischmasse ein Schuss Essig kommt. Der macht die Keftedes wunderbar fluffig und saftig….auch wenn die Fleischklöße kalt sind. Man schmeckt den Essig nach dem Braten nicht mehr!
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Für das Briam wurden die verfügbaren Gemüsesorten aus dem Garten verwendet. Wir erledigten die Schibbelarbeit alle gemeinsam und schon ging die riesen Form gefüllt mit aromatischem Gemüse, Gewürzen, Kräutern, Feta und reichlich Olivenöl  in den Ofen.
Zuerst mit Deckel, später noch ohne Deckel für eine schöne Kruste.
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Für einen gegrillten Auberginensalat (Melizanosalata) werden die Auberginen gegrillt. Es gibt 2 Möglichkeiten, einmal direkt auf der Gasflamme, einmal auf einer Art Grillrost, der auf die Gasflamme gesetzt wird. Der Duft der Auberginen ist unglaublich. Wenn die Auberginen gar sind, lässt man sie kurz abkühlen und entfernt dann die verbrannte Schale. Das Fleisch wird dann zerkleinert und Salz, Olivenöl und Petersilie hinzugefügt.

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Einfache Paprika wurden als weitere Beilage in der Pfanne gebraten, das ging ganz fix. Dazu braucht es nur etwas Olivenöl und Salz.
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Jetzt folgte der nächste Gang, die Spanakopita. Man kann die Pie mit allem füllen, was der Garten her gibt. Wenn keine Spinatsaison ist, werden Wildkräuter verwendet. Hierzu nimmt man sehr gerne den Amaranth (Vlitha) und weitere Wildkräuter.
Den Teig für die Pie bestand aus wenigen Zutaten. Dafür war das Verarbeiten zur fertigen Pie umso aufwendiger. Das Ausrollen geschieht mit einem Besenstiel der gefühlte hundert Jahre alt ist. Es gibt Kniffe und Tricks, um ihn ganz dünn auszurollen.

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Jeder durfte mal probieren. Am Ende hat Chrysoula den Teig auf die gewünschte Dicke gebracht. Gekonnt ist gekonnt! Ob der Teig die richtige Dicke hat, wird getestet, indem man unter den Teig pustet……wenn er flattert und Blasen wirft, ist er fertig.
Die Wildkräuter wurden mit den restlichen Zutaten vermengt, die Pie gefüllt und mit einem weiteren Teigstück verschlossen.

Bevor die Pie den Ofen kommt, wurde die Pie oben eingeschnitten (nicht bis auf den Boden!!!!) und mit einer Mischung aus Eiklar und Olivenöl bestrichen.
Ab ging´s in den Ofen!
Nachdem die Pie fertig und knusprig war (kleiner Trick, die Pie muss sich in der Form bewegen lassen, dann ist sie gar), wurden die zuvor eingeteilten Stücke durchgeschnitten und hochkant auf dem Teller platziert. Hochkant, damit der Teig zum Abkühlen knusprig bleibt! Direkt aus der Form, noch glühend heiß haben wir das erste Stück verputzt…..yummy!
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Übrigens, was ganz wichtig ist, jedes Gericht, welches in den Ofen geht, wird, bevor die Ofentür geschlossen wird, 3x bekreuzigt.

Und während wir noch so am Werkeln sind, schickt mich Chrysoula los, was zum Schreiben zu holen…..ganz fix hat sie mir noch ihr Rezept für Orangenkekse diktiert!
Natürlich teile ich es liebend gerne mit euch!
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– 1kg Mehl
– 1 1/2 Tasse Öl
– 1 Tasse Zucker
– 1 Tasse Orangensaft
– 1 Glas Cognac
– Abrieb von 2 Orangen
– Zimt
– 1 Tl Soda
– 1 TL Hirschhornsalz (Ammonia)
– 1 kleine Prise Nelken
Zutaten verkneten, formen und backen bei 180 bis 200°C ca 15min

Als nächstes haben wir uns wieder den Keftedes gewidmet. Es wurden kleine Kugeln geformt, in Mehl gewälzt und in reichlich Öl ausgebacken. Der Duft war so köstlich und die ersten Klöße haben wir direkt aus der Pfanne probiert.
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Zur Ergänzung gibt es noch einen einfachen Bauernsalat und einen sehr leckeren Salat aus Portulak, Gurken und Paprika.
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Der Tisch war für all die Leckereien schon fast zu klein.
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Auf der Veranda wurde der Tisch hübsch gedeckt und wir nahmen Platz.
Es gab dazu noch selbstgemachten Wein und schon begann die Schlemmerei!

Diese Aromen! Dieser Duft! Unbeschreiblich lecker und aromatisch!
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Und nachdem eigentlich schon gar nichts mehr ging, weil alle pappsatt waren, kam Chrysoula mit einer weiteren Überraschung um die Ecke. Einem wunderbaren Dessert Moustralevria aus Traubenmost, Mehl und Grieß, einer Spezialität aus Kythira. Mit Zimt und gehackten Nüssen bestreut, der absolute Hammer. Fruchtig und lecker! Das Rezept habe ich hier verlinkt, es ist nicht original von Chrysoula, deckt sich aber in etwa mit der Erklärung, die sie dazu gegeben hat.
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Es war ein wundervoller Tag! Als Erinnerung gibt es noch ein Bild von mir und Yaya Chrysoula!
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Ich mag sie sehr und ihre Art und Weise zu kochen ist eine Inspiration!
Man kann nur sagen, wenn sich die Gelegenheit bietet, am Leben der Einheimischen teilzunehmen und ihre Art zu Leben zu verstehen und zu würdigen, mach es! Es ist eine Erfahrung, die dir niemand nimmt!
Bei nächster Gelegenheit werden wir wiederkommen und  freuen uns auf ein Wiedersehen in der kleinen Küche, im kleinen Haus im Herzen von Potamos!
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Urlaubsküche: Salat

Ich hol für euch nochmal den Sommer ins Haus.

Salat ist nicht einfach Salat.
In Griechenland benutzt man gerne Marouli, hier heisst er Römer Salat. Wir lieben ihn, er hält sich lange frisch. Tomaten, die Sonne gesehen haben, und da meine ich echte, richtige Sonne. Lecker knackigen Salat, Feta im Fass gereift, eingelegte Oliven (aus der Frischetheke), Zwiebeln, Gurke, je nachdem, was da ist…….etwas Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer, Oregano, viel mehr brauchts nicht für einen leckeren Salat.
Ich gestehe, dass ich Salat hier zu Hause eigentlich gar nicht so gerne mag. Sobald ich aber im Urlaub bin, könnte ich mich reinlegen, da klappt irgendwie ein Schalter um.

Eine prima Ergänzung dazu ist geröstetes/getoastetes Brot, mit Olivenöl beträufelt und mit Oregano bestreut. Ein Gedicht. Einfach, aber hammer Geschmack!
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Feigen – Pizza, Pizzaparade nächste Runde

Nö, es wird nicht langweilig, wenn es um Pizza geht.
Wir verfeinern stetig unsere Rezepturen und feilen am perfekten Equipment.
Der ganz große Traum ist ein Holzbackofen, aber auf den werden wir noch ein wenig warten müssen.
Mit der jetzigen Variante aus 57er Kugelgrill und dem Pizza-Ring von Moesta  sind wir super zufrieden. Ich finde für die erste Inbetriebnahme im heimischen Garten war das Ergebnis respektabel!!!
Hier ein paar Impressionen vom Entstehungsprozess:

Das Rezept für den Teig verlinke ich hier. Wir finden es perfekt und werden nicht weiter dran herumexperimentieren.

Beim Belag sind wir auf eine wahnsinnig leckere neue Variante gestoßen. Zur Verwendung kamen getrocknete Feigen und ein sehr reifer Camembert mit Walnusskruste.
Erst den Teig dünn ausrollen, dann die Tomatensoße drauf, die Feigen und den Käse….nix weiter. Beim Backen muss man aufpassen, durch den Zucker in den Feigen kann die Pizza schnell sehr dunkel werden. Bei frischen Feigen wird das Problem vermutlich nicht so ausgeprägt sein.
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Sehr schön diese ausgewogene Mischung aus süßer Feige und scharf-würzigem Käse.
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Geburtstag im Sommer

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Das hat schon was.
Die Wettervorhersage mutmaßte zwar nur durchwachsenes Wetter und so habe ich mich auf eine Feier im Haus eingerichtet.
Dazu muss man sagen, dass wir für den Garten nur begrenzte Sitzmöglichkeiten haben (brauchten wir bis jetzt noch nicht) und auch nur einen kleinen Gartentisch und ein Bistro-Tischchen besitzen. Wie gesagt, der große Tisch war ja drinnen.
Was soll ich sagen, das Wetter war klasse, es war sehr warm (sehr schwül), aber man konnte draussen sitzen bis spät in die Nacht…..ohne Jacke. Es wurden Stühle nach draussen geschleppt und zudem hatten wir noch 3 Stehtische, alles gut.
Zu später Stunde sind wir das eine oder andere Mal hektisch nach drinnen gerannt, weil es anfing zu tröppeln, das war aber auch sofort wieder vorbei, so dass wir weiter draussen waren.
Ein paar Impressionen möchte ich euch nicht vorenthalten.

Der versunkene Streuselkuchen mit Mandarinen mit feiner Limettennote, eine Abwandlung dieses Rezeptes war luftig leicht.
Dazu gesellte sich ein klassischer Marmorkuchen, allerdings Version 2.0……. in 3-farbig (weiß, braun, pink).

Später gab es ein bisserl was vom Grill:
blog905* Spareribs
* Fleischspieße
* Steaks in Gartenmarinade
* ABT´s (mit Frischkäse gefüllte Jalapenos umwickelt mit Bacon
* Bratwurst
dazu, Coleslaw, mediterranen Kartoffelsalat (mit getrockneten Tomaten, Kapern und Oliven), Bulgursalat (mit Paprika, Zwiebeln und Gurken), einen Frischkäsedip zum Dippen, Karotten- , Paprika- und Gurkenstäbchen, Kräuterbutter (mit Kräutern aus dem eigenen Garten), Brot und Tomate Mozzarella.

Nach und nach werde ich das eine oder andere Rezept verlinken.

Es war ein toller Tag!