Die Knifte: Falafel mit Hummus und so

Ja, da guckst du, oder?
Falafel auf´m Brot? Ey, warum denn nicht?
Hauptsache lecker! Und das isses in der Tat! Ach ja, und vegetarisch/vegan ist das Ganze auch noch.

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Hier die Zutaten:
– Falafel Mix classic (Edeka)
– Hummus classic
– Rucola
– Datteltomaten
Möhren Pesto 
– Kresse
– Kartoffelbrot (zB Malzer)

Die Falafeln sind schnell gemacht. Für Fertigprodukt sind die wirklich gut gewürzt.
Das Mehl wird einfach mit 200ml warmem Wasser angerührt, 10min ziehen lassen und dann weiter verarbeiten.
Rapsöl in einem Topf auf ca 180 Grad erhitzen. Entweder Kugeln formen oder die typische Falafel Presse benutzen. Die gibt es für ganz kleines Geld im persischen Lebensmittelladen.

Die Falafel knusprig braun frittieren und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Ach, der Duft ist jetzt schon himmlisch.

Das Hummus habe ich aus dem Glas benutzt, geschmeckt hat es mir so lala. Selbstgemacht einfach noch leckerer.
Dafür war mein Möhren Pesto die perfekte Ergänzung!
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Zusammenbauanleitung:
Brotscheibe, Hummus, Rucola, Falafeln längs halbiert (damit man beim Essen keine Maulsperre bekommt), Tomatenscheiben, Möhren Pesto, Kresse, Brotscheibe.
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Whohooooo, nicht nur ich freue mich auf die Knifte morgen zum Mittag, nein, auch mein Mann und sein Kollege kriegen was ab. Bin mal gespannt, was sie dazu sagen!
In diesem Sinne……Mahlzeit!
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Danke an Spicebar, ohne deren fantastische Gewürze,  es die Knifte nicht gäbe!
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Wunderbares Möhren-Pesto – Alibaba und die 40 Möhren

(enthält Werbung)

Ein gutes neues Jahr wünsche ich euch noch.
Wir haben noch gefühlte Kilos an Möhren übrig.
So große Fans sind wir eigentlich nicht. Für einen selbstgekochte Soße brauchte ich 2 Möhren. Das skurrile war, 2kg Möhren waren günstiger als zwei einzelne Möhren….. nun ja. Da wir Verschwendung ablehnen, haben die Möhren jetzt einfach auf die weitere Verwendung gewartet.
Lange Rede kurzer Sinn…..ich erinnere mich an einen Brotaufstrich, den ich mal auf dem Markt gekauft habe. Da waren auch Möhren drin, der Geschmack war aufregend arabisch mit warmen Gewürzen und somit rückte der typische Möhrengeschmack (gottseidank) in den Hintergrund.
Den Geschmack noch auf der Zunge, habe ich mich davon inspirieren lassen.
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Zutaten:

  • ca 500gr Möhren geschält
  • ca 150gr Mandeln (ohne Haut)
  • 1 Zwiebel
  • 1 handvoll Parmesan, gerieben
  • 2 EL Ras El Hanout
  • Salz und Pfeffer
  • Rapsöl

Für die vegane Variante musst du nur den Parmesan ersetzen.

Die Karotten (bis auf 1 1/2)  und Zwiebel in kleine Stücke schneiden und weich kochen.
Abgießen und beiseite stellen.
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Die restlichen Karotten fein raspeln und in einem Sieb abtropfen lassen.
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Mandeln mit heißem Wasser übergießen, einweichen lassen und die Haut abziehen.

Der Ras El Hanout Gewürzmischung habe ich etwas neues Leben eingehaucht, indem ich sie in der heißen Pfanne kurz angeröstet habe.
Jetzt die gekochten Möhren zusammen mit den Mandeln, der Gewürzmischung in den Mixer geben.
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Einen ordentlichen Schuß Öl dazu geben und zu einer homogenen Masse mixen.
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Dann den Parmesan dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. So viel Öl beigeben, dass eine streichfähige Masse entsteht.
Ich habe einen ganz tollen und geschmacklich super passenden Pfeffer gewählt. Komischer Name, wie man es genau ausspricht weiß keiner so genau, aber der Pfeffer ist super: Voatsiperifery Pfeffer
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Du findest ihn bei meinem Lieblingshändler Spicebar.

möhre09Jetzt füge ich noch die geraspelten Möhren hinzu um dem Pesto noch etwas Struktur zu geben.
Jetzt kann abgefüllt werden. Die Gläser sollten vorher sterilisiert sein.
Das Pesto in die Gläser füllen, oben Platz für eine ca 5mm Schicht Öl lassen.  Das Öl sorgt dafür, dass kein Sauerstoff ans Pesto kommt, und so hält sich das Ganze länger.
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Jetzt steht dem Genuß nichts mehr im Weg!
Du kannst das Pesto aufs Brot streichen, als Dip oder auch auf Nudeln benutzen. Probiers einfach mal aus!
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Kürbis-Burger mit Schupfnudel-Pommes

Kürbis-Burger klingt erst mal irgendwie ….. naja! Und Schupfnudel-Pommes, öhm, was soll das denn?
Bei unserem Bloggerday in Sprockhövel haben wir allerdings eine ziemlich geile Version kreiert, die ich nochmal nachgekocht und verfeinert habe um euch am Rezept teilhaben zu lassen.
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Zur Erklärung, der „Burger“ besteht aus :
– Reibekuchenplätzchen
– Rucola
– Kürbisketchup
– Scheibe Cheddar
– Kürbis-Curry Ragout
– Tomatensalat
– Schupfnudel-Pommes rot-weiß
Hinweis:
Bei den Reibekuchenplätzchen kann man guten Gewissens auf den fertigen Teig aus dem Eimer zurückgreifen. Kartoffeln selber reiben ist echt Arbeit und das fertige Produkt (zB von Henglein) ist wirklich sehr lecker. Ebenso kann man mit den Schupfnudeln verfahren. Auch die findet man im Kühlregal.

Kürbisketchup
– 1 Zwiebel klein gewürfelt
– Hokkaido-Kürbis / Butternut
– Weißwein
– Salz, Pfeffer

Den Kürbis je nach Sorte (Butternut schälen, Hokkaido kann man mit essen) schälen und in Würfel schneiden.
Den Kürbis in etwas Olivenöl andünsten, dann die Zwiebeln  dazugeben und anschwitzen lassen. Mit etwas Weißwein ablöschen und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze gar kochen lassen. Anschließend pürieren und abschmecken.
Ich hab mal beide Kürbissorte ausprobiert und die schmecken tatsächlich unterschiedlich. Der Butternut ist etwas fruchtiger mit fein säuerlicher Note, der Hokkaido eher süßer und neutraler.

Kürbis-Ragout
– 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
– Hokaido-Kürbis / Butternut
– Currypulver
– Muskat
– Weißwein

Den Kürbis erst in Scheiben, dann in Streifen und anschließend in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit der Zwiebel anschwitzen und mit dem Weißwein ablöschen. Den Kürbis gar kochen, aber nicht zerfallen lassen. Zum Schluß mit Currypulver und geriebener Muskatnuss, Salz und Pfeffer  würzen.
Auch hier habe ich beide Kürbissorten ausprobiert, der Geschmack gefällt mir bei beiden Sorten.

Reibekuchenplätzchen
– fertigen Teig aus rohen Kartoffeln
– Öl
kürbis05Die Pfanne vorheizen und reichlich Öl in die Pfanne geben.
Mit einem Esslöffel 5-7cm große  Plätzchen formen und flach drücken.
Goldgelb und knusprig ausbacken und auf einem Stück Küchenkrepp abtrocken lassen. Anschließend auf Backpapier im Backofen warm halten.

Tomatensalat
Tomaten klein würfeln, eine rote Zwiebel klein würfeln, etwas Rucola klein schneiden und alles in eine Schüssel zusammen mit Balsamico-Essig, Olivenöl , Salz und Pfeffer marinieren und beiseite stellen.

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Den Frischkäse, ein herkömmlicher Sahne Frischkäse aus dem Kühlregal, habe ich ohne weitere Gewürze verwendet. Die rote Soße ist eine selbstgemachte BBQ Soße (deren Herkunft uns weiterhin unbekannt ist), man kann auch normalen Tomatenketchup verwenden.

Schupfnudeln
– Schupfnudeln frisch aus dem Kühlregal
Ich habe die Schupfnudeln längs durchgeschnitten und dann in der Pfanne mit etwas Öl Farbe nehmen lassen.
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Der Zusammenbau des Burger ist easy, Reibekuchen unten, etwas Rucola, Kürbisketchup, Käse, Kürbis-CurryRagout, Tomatensalat, Reibekuchen.
Die „Pommes“ sehen aus wie Pommes und genau so habe ich sie auch angerichtet.
Einen Klecks Frischkäse, einen Klecks rote Soße und schon steht der Schlemmerei nix mehr im Wege.
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kürbis03Die Aromen passen wunderbar zusammen. Die feine Currynote und die Frische der Tomaten, das würzige Kürbis-Ketchup, das Kürbis-Ragout, das alles verbindet sich zu einer wahren Geschmacksexplosion.

Und die gute Nachricht für alle Vegetarier und Veganer, hier brauchst du nur wenig austauschen um den Snack für dich passend zu machen!

mediterrane Soßenbasis mit Chili

Urlaub steht vor der Tür,  vorher hast du noch alles abgeerntet und verarbeitet, soll ja nix verkommen……Da kommste aus´m Urlaub, und die Pflanzen hängen wieder voll mit reifen Chilis. Damit haben wir echt nicht gerechnet.
Nun ja, alles abgeerntet und die Pflanzen endgültig auf dem Kompost entsorgt.
Was machen wir jetzt?

Kurz nach Farben sortiert, die gelben Früchte sollten separat verwendet werden, das Rezept steht hier.

Zutaten:
– Chilis frisch
– Chilis geräuchert (nur wer hat), geht auch ohne)
– Gartenkräuter (zB Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano, Lorbeer etc)
– rote Zwiebel
– Knoblauch
– Essig
– Salz und Pfeffer
Chilis entkernt und klein geschnitten.
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Aus dem Garten habe ich Rosmarin, Thymian, Salbei, Oregano  und Lorbeer geholt, gewaschen und von den Stängeln gezupft.
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Zuerst 2 rote Zwiebeln fein würfeln, und 2 Zehen Knoblauch kleinschneiden.
Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, dann die Chilis dazugeben.
Ich habe ALLE Chilis vorher probiert und die scharfen erst mal raus gelassen. Die Schärfe kann man dann ganz gut selbst bestimmen.
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Mit etwas Wasser, einem Schuß Essig und den Gewürzen weich kochen lassen.
Die Lorbeerblätter raussortieren und alles fein pürieren.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und anschließend in sterile Gläser abfüllen, Deckel drauf, fertig.
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Die Soße hat eine moderate Schärfe und schmeckt köstlich nach Sommer!
Und das könnte die Verwendung sein:
– pur als Pastasoße mit Wumms!
– in einer Bolognese (vegan/vegetarisch)
– alle Schmorgerichte (Goulasch, Ochsenbäckchen, etc)
– Glaze für Gegrilltes
– Marinade für Fleisch
….. der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

DIY: Fruchtleder – gesunde Nascherei

So wird das beworben, so soll das sein…… lecker und zudem noch gesund.
Nun, wir werden sehen, der Versuch startete.
Eine reife Mango, ein Mixer, der Dörrautomat und viele Ideen.
Die Mango im Mixer ganz fein pürieren. Durch ein Sieb streichen war (eigentlich) nicht nötig, der Mixer (Kitchenaid) hat ganze Arbeit geleistet.
Mir kam die Masse sehr dünnflüssig vor, deshalb habe ich sie im Topf auf dem Herd etwas einkochen lassen, damit sie andickt. Für den Erhalt der schönen gelbe Farbe habe ich einen Spritzer Limettensaft dazu gegeben.

Hach, der Brei war so schon lecker, dass ich ihn am liebsten aufgegessen hätte.
Nein, hab ich nicht, ich habe den Dörrautomat mit Backpapier bestückt und verschiedene Portionen aufgetragen.
Verschiedenen Portionen deshalb, weil ich sie verschieden aromatisieren wollte.
1. mit rosa Pfeffer
2. mit essbaren gelben (getrockneten) Blüten (Ringelblume)
4. mit getrockneten Himbeeren in Pulverform
3. mit Zimt (was sonst)
4. pur

Auf Stufe 2 habe ich den Automat auf 5h eingestellt. Nachts ging er dann aus, dank Timer, und morgens habe ich bis auf eine Sorte, die ich wohl dicker aufs Papier gestrichen habe, in eine Box gepackt. Die verbliebene Portion trocknet nochmal 2 Stunden, das Ergebnis sehe ich dann.
Eigentlich sieht es gut aus, ich vermute aber mal, dass ich die Masse zu dünn aufgetragen habe. Das Papier schlägt beim Trocknen Wellen, weil sich die Masse zusammengezogen hat.  Wie ich das Fruchtleder vom Papier kriege, werde ich später sehen.
Das Abziehen vom Papier ging ganz einfach. Ich habe die Streifen nochmal von der Rückseite trocknen lassen. Zu trocken sollen sie nicht sein, sonst brechen sie beim zurechtschneiden. Was zur Deko vielleicht auch ganz geil ist, wenn man Fruchtleder-Splitter hat…. also eine sehr dünne Schicht, sehr trocken….. netter Ansatz.
usa01Die Geschmacksprobe, nun ja, wie drücke ich es vornehm aus…… oberhammergeil!!!!!
Die Version mit dem rosa Pfeffer ist wie eine Backpfeife. Man erwartet die fruchtige Süße und bekommt obendrein noch eine „Watschn“. Eine klasse Kombi.
Mit Zimt, eben mit Zimt, ich liebe Zimt, muss ich noch mehr sagen als dass es mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert?

Mit Himbeer ist eher der pure Mangogeschmack mit roten Akzenten.  Die Himbeere fällt nicht ins Gewicht. Ebenso sieht es bei den gelben Blüten aus. Das ist nur Deko.
Pur sieht einfach nur super aus, die Farbe ist der Hammer, der Geschmack sowieso.
Fazit: ein großer Spielplatz um gesunde und kreative Naschereien zu kreieren und sensationelle Ergänzung von Speisen und Desserts.
Beide Daumen hoch!

Vegetarisch, na und?

Es wird ja immer selbstverständlicher, dass man hin und wieder auf Fleisch verzichtet.
Das Angebot an Nahrungsmitteln ist mittlerweile sehr gut und reichhaltig.
Es machen aber viele Leute immer noch einen Denkfehler. Vegetarisch heißt nicht gleichzeitig gesund und kalorienarm.
Nehmen wir zum Beispiel mal einen vegetarischen Fleischsalat aus der Kühltheke. Mayonnaise ist da reichlich drin…… das nur als Beispiel.

Mein Neffe wird zu Hause vegan ernährt (kein Kommentar). Bei Omma und Oppa gibt´s, weils einfacher ist, vegetarisch. Die tun sich einfach schwer mit der veganen Thematik.
Gestern habe ich mich mal einem Feldversuch unterzogen. Abendessen mit Neffe bei Omma und Oppa.
Ich war einverstanden mit einem Frischkäse oder Quarkaufstrich und einer Art Teewurst. Die Leberwurst sah unglaublich unappetitlich grau aus, der Geschmack dagegen ging ganz gut. Auch die Konsistenz des veganen Käse hat mir nicht gefallen. Das hatte sowas von Schmelzkäse, nicht meine Welt. Der Geschmack war gut.

Jetzt erinnere ich mich an einen Brotaufstrich, dessen Rezept ich bestimmt schon 10 Jahre horte. Einen fleischfreien Leberwurst Ersatz, der unglaublich lecker war / ist.
Ist mittlerweile ein Klassiker und nicht mehr weg zu denken.
Heute Nachmittag gehe ich mit meinem Neffen einkaufen, wir holen die Zutaten:

1 Dose Kidneybohnen
1 Päckchen Räuchertofu
weiter benötigen wir noch Zwiebel und wer will Apfel, Majoran, Salz und Pfeffer

Dann zeigen wir der Omma mal, wie lecker geht!

Die Bohnen im Sieb kurz abspülen und abtropfen lasen. Zusammen mit dem Tofu in ein Gefäß geben und mit dem Pürierstab auf die gewünschte Konsistenz schreddern. Zwiebeln anschwitzen, untermischen, Gewürze dazu und fertig. Wenn die Masse zu zäh ist, mit etwas Öl nachhelfen.
Das Ergebnis unterscheidet sich optisch doch sehr vom industriellen Produkt, oder ? Geschmacklich sowieso!

Nochmal zum Vergleich, rechts das Graue Geheimnis ist das gekaufte Produkt……

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Der 6. Geburtstag

Mein kleiner Neffe ist 6 geworden. Sehr zur Freude der Tante kommt er zu Besuch.
Ich möchte dem Kleinen eine Freude machen und einen lustigen Kuchen beisteuern.
Schwierig wir das Ganze, weil sich mein Bruder und Familie vegan ernährt.
Ich trabe gelich los um die Zutaten für einen veganen Kuchen zu kaufen. Das wird mein Erstlingswerk und ich hoffe, es klappt alles. Ich habe arge Bedenken, dass sich die Zutaten für die Ganache nicht so verhalten, wie sie sollen.
Wir werden sehen…..

Fortschrittsbericht: Ich bin also im neuen Bio Supermarkt reingebremst. Schickes Teil, aber wie bei allen Bioläden, die ich kenne….. überschaubar.
Als erstes fiel mir auf, dass für Obst und Gemüse Plastiktüten verfügbar waren….. machte mich stutzig, ich hätte Papiertüten erwartet. Nun gut.
Zur Schokolade habe ich mich vorgekämpft um dann ratlos festzustellen, bio in Hülle und Fülle, vegan sehr sehr mageres Angebot. Zudem fand ich die Preise auch noch echt unverschämt. Aber egal, Für den Jungen nur das beste. Dunkle Schokolade war tatsächlich vegan da, weiße Schokolade Fehlanzeige, weder bio, noch vegetarisch, noch vegan. Halt, stimmt nicht ganz, eine 100gr bio Tafel für 2,79€ hätte ich haben können.
Ja bin ich Krösus?
Planänderung, es gibt eine Buttercreme, also weiter zur Kühltheke. Veganes Streichfett gekauft, Soyasahne für die Ganache  und das Experiment konnte beginnen.

Ich hatte mich für einen Zucchinikuchen entschieden. Ob es wert ist nach zu backen muss jeder für sich entscheiden, ich jedenfalls werde es bei dem einen Versuch belassen. Geschmacklich ok, aber irgendwie ….naja. Dann doch lieber einen Karottenkuchen.
Hier (trotzdem) das Rezept:

  • 480 g Zucchini geraspelt
  • 500 g Vollkornmehl nach Wahl (wer helles Mehl nimmt braucht weniger Wasser)
  • 320 g Sonnenblumenöl oder Rapsöl
  • 1 Packung Backpulver
  • 200 g Zucker
  • Vanillextrakt
  • 2 TL Zimt
  • Prise Salz
  • Schuss Zitronensaft

Alle Zutaten miteinander verrühren und bei ca 200Grad 40-50min backen (abhängig vom Backofen).

 

Für die Ganache habe ich die Soyasahne heiß gemacht und über die vegane Schokolade gegeben. Verhält sich wie jede andere Ganache-Mischung. Gott sei Dank.

Das Streichfett habe ich aufgeschlagen und mit Puderzucker und etwas Zitronensaft zur Buttercreme verwandelt. Die Krönung war eine ordentliche Portion Speisefarbe. Man möge es mir verzeihen, die war vermutlich (ganz sicher nicht) nicht vegan.

Aus zwei bio gesunden pseudo Prinzenrollenkeksen habe ich die Krümelmonsteraugen gemacht und auf Zahnstocher gespießt.

Gebacken habe ich 2 Kuchen mit Durchmesser 18cm, die Böden durchgeschnitten und mit Aprikosenmarmelade gefüllt.
Die Buttercreme als Überzug, die Ganache oben drauf, ein paar Zuckersterne, die „Augen“ drauf und fertig.

Und das ist das Endergebnis!
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Mein Neffe war begeistert! Er wollte unbedingt dran riechen. Es stimmt, der Kuchen riecht wahnsinnig intensiv nach der Schokolade. Er mochte die Zuckersterne sehr.
Seine Fingerchen wollte er dann doch nicht durch die Schoki ziehen, er meinte, er will den Kuchen nicht kaputt machen :0) heute wird der Kuchen trotzdem angeschnitten!