Roddy Damalis: Ta Piatakia – the little plates, Limassol

What an amazing evening!

Zypern, Sommerurlaub.
Im Vorfeld guckst du hin und her, suchst ewig nach einem schönen, leckeren und bezahlbaren Restaurant. Es soll nicht die typische Touristenküche sein, mit Fleischbergen 0815 auf dem Teller. Traditionell sollte es schon sein, vielleicht etwas modern aufgemacht und vor allen Dingen lecker und gut gewürzt.

Puh, da kannste Tripadvisor schon etwas bemühen und Bewertungen rauf und runter lesen. Ich hatte schon aufgegeben, bis mein Mann die Lösung fand.
Limassol, das „Ta Piatakia“. Kurz recherchiert und in der Buchhandlung mal im Kochbuch von Roddy Damalis „My CY“ geblättert, gestaunt, Appetit geholt und für gut befunden.
Kurzes Telefonat, Reservierung für den nächsten Abend. Es läuft.
Prima, ich finde den Besitzer auf FB und schreibe ihm ne Message, erkläre, dass ich einen Foodblog schreibe und dass wir uns freuen, am nächsten Abend einen Tisch bekommen zu haben.
Mit einer Antwort hatte ich gar nicht gerechnet, doch er schrieb, dass  er sich auf unseren Besuch freue. Ja Wahnsinn!

Jetzt waren wir natürlich richtig neugierig.

Das Restaurant war schnell gefunden. Für alle, die künftig auch mal da hin wollen, etwas weiter auf der rechten Seite gibt es einen richtig großen Parkplatz (kostet nix).

Wir waren für zyprische Verhältnisse sehr früh dran. 19 Uhr, ist noch keine typische Essenszeit. Man isst hier sehr viel später.
Wir wurden sehr freundlich empfangen und entschieden uns für einen kleinen Tisch am Fenster. Ein schönes übersichtliches Restaurant, modern mit charmanten Retroelementen in Form von vielen kleinen Tellern, die an der Wand hingen.
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Wir waren grad noch in der Orientierungsphase, was wir wohl bestellen sollten, da kam Roddy und begrüßte uns persönlich.
Wow. Er konnte uns sofort zuordnen, nahm sich einen Stuhl und fing an zu erzählen.
Es war, als würden wir einen alten Freund treffen, den wir schon lange kennen.
Die offene und freundlich Art, die Begeisterung, mit der er sein Restaurant und das Konzept vorstellte, wir waren sofort mittendrin.

Das Konzept basiert auf Meze, serviert auf vielen kleinen Tellern……. so wie der Name schon sagt: Ta Piatakia – little plates.
Man legt Wert auf regionale und traditionelle Produkte, saisonale Gerichte und bereitet das Ganze mit ganz ganz viel Love and Passion für den Gast auf. Mehr geht nicht! An dieser Stelle hatte er schon gewonnen.
Jetzt erwartete uns eine sensationelle Abfolge an „kleinen Tellern“.

Die Tagesgerichte, die Menükarte…… wir bestellten und freuten uns aufs Essen.
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Wir bekamen einen Gruß aus der Küche:
Wachtelei mit hausgemachter Mayonnaise und Kaviar
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Wunderschön und lecker.

Als nächstes kamen frittierte Sellerieblätter an den Tisch, serviert in einem großen Cocktailglas. Da sah einfach auch cool aus und schmeckte fantastisch. So einfach und so fein!
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geräucherter Lachs mit Kaviar Cheesecake und Avocado
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Tolle Aromen, sensationelle Idee den Lachs zu präsentieren. Die Abstimmung der Aromen war perfekt!

Knoblauch & Kräuter Pita
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Einfach nur WOW. Da musste man aufpassen, dass man sich nicht schon am Brot satt isst!

Halloumi in Bacon mit Mango Chutney
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Hier kennt man Halloumi nur als langweiligen Quietschkäse….. dass es auch anders geht, hat Roddy eindrucksvoll bewiesen. Natürlich bietet Zypern auch ein wahnsinnig gutes Produkt an, welches im Ta Piatakia eine Veredelung erfährt. Super lecker!

Karotten Krokette mit Cashew und Kokos auf Saté Sauce
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Die Konsistenz und Gewürze passten perfekt und zusammen mit dem Wein explodierten die Aromen im Mund! Großartig!

Village Haloumi im Ofen gegart, mit Kapern und Oliven
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Sehr würzige Überraschung, die mich sehr an ein Gericht erinnert, welches ich selbst wahnsinnig gerne zubereite. Fantastisch!

Jakobsmuschel mit Kaviar Dill Butter
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Perfekt gegarte Jakobmuschel mit überraschender Kaviar Dill Butter, eine Kombination, die ich so nicht erwartet hätte, die aber absolut als „geil“ zu beschreiben ist.

Oktopus Souvlaki, Oktopus am Spieß gegrillt mit Kräuter Vinaigrette
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Zart, zerging auf der Zunge, ganz fein abgestimmte Kräutervinaigrette…..ich möchte den Oktopus auch mal so weich hinkriegen!

Ente mit eingelegten Walnüssen und Sirup
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Das war die Überraschung des Abends und mein persönliches Highlight.
Wunderbare Ente und dann die in Sirup haltbar gemachten grünen Walnüsse……die werden bei der Haltbarmachung schwarz.
Ein Hauch von Zimt, die Süße des Sirups, das Aroma der Walnüsse und die perfekt gegarte Ente……Hammer!!!!!!!
Das muss ich zu Hause testen!!

So langsam war unsere Kapazitätsgrenze erreicht……ein Dessert musste aber noch sein.
Kirschsorbet mit gemischten Beeren
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Sehr erfrischend, ausgewogenes Verhältnis zwischen Süße und der Säure der Beeren….man hätte sich reinlegen können.

Und zu jedem guten Essen gehört natürlich auch der obligatorische zyprische Kaffee und zu guter Letzt ein Glas Commandaria, dem zyprischen Dessertwein vergleichbar mir einem guten Port.
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Wir waren zufrieden, satt und glücklich.
Roddy hat sich rührend um uns gekümmert, viele Informationen zu seinem wunderbaren Kochbuch gegeben und über Traditionen und traditionelle Lebensmittel berichtet.
Ein toller Mensch, den man einfach in sein Herz schließen muss!
Roddy, solltest du irgendwann mal in die Gegend kommen, melde dich, es wäre uns eine Freude und Ehre, uns zu revanchieren!!!!

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Mit seinen beiden Kochbüchern und vollem Bauch haben wir den Rückweg angetreten.
Wir diskutierten noch lange über die einzelnen Geschmackskomponenten, die Kombinationen der Aromen und die entsprechende Präsentation.
Alle Daumen hoch!

Am nächsten Tag sind wir sofort losgefahren um im Supermarkt noch ein Glas der eingelegten Walnüsse zu kaufen. Ohne, wollten wir den Heimflug auf keinen Fall antreten! :0))))

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Rote Bete Dip

soooooo gesund……als Kind hättest du mich damit jagen können. Mittlerweile liebe ich sie in (fast) allen Varianten.

Kürzlich haben wir bei Conny eine wunderbaren Dip gegessen, der es spontan in meine Hittliste geschafft hat. Irre Farbe, scharf, würzig, toll auf Brot oder auf Crackern.

Das Rezept ist wirklich einfach, du benötigst nur:

1 Packung Rote Bete (vorgegart)

Meerrettich  aus dem Glas

Walnüsse

Salz, Pfeffer, Öl, Essig, Zitronensaft

Rote Bete und Walnüsse im Mixer zerkleinern. 2-3Teelöffel Meerrettich dazugeben und mit den restlichen Zutaten nach Geschmack abwürzen.

Klasse Rezept für Vegetarier und Veganer!

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Das Apfelbrot

Meine Schwiegermutter überraschte uns noch vor Weihnachten mit ein paar Scheiben Brot. Nein, es ist nicht nur einfach ein Brot. Es ist ein saftiges Früchtebrot mit einem Hauch von Zimt, Nüssen und himmlischem Duft.
Aufgetoastet mit Butter bestrichen ist es ein Hochgenuss.
Jetzt hab ich das Rezept und das  Brot steht gerade im Ofen. Ich sitze auf der Couch mit einem Kaffee in der Hand und kann kaum erwarten bis das Brot aus dem Ofen kommt.
Es duftet…….und ich muss noch 28min 49s, 28min 33s  warten…..

Rezept:
750gr Äpfel entkernen und grob raspeln
250gr Zucker
Äpfel und Zucker vermischen und über Nacht abgedeckt ruhen lassen.
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250gr Rosinen
125gr Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse
500gr Mehl
1 1/2 Pck Backpulver
1EL Kakao
1EL Schnaps
1TL Zimt20160205_075911
hinzufügen, Form einfetten, Teig einfüllen und glatt streichen.
Die Masse ist für eine normale Kastenform ausgelegt.
Für eine Brotform bräuchte man die 1 1/2 fache Menge Teig.
Backofen auf 180Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und 1 bis 1 1/4 Stunden backen.

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Jetzt steht das Brot in der Küche und kühlt ab……. nach 15min hab ich es aus der Form genommen und es kühlt auf einem Rost ab.

Brownies mit weißer Schokolade-Creme Fraiche Topping

Das Rezept stammt von meinem Lieblingsblog, Danke Schokohimmel!

Mein Mann hat Geburtstag und die Brownies soll er mit auf die Arbeit nehmen für seine Kollegen. Das Rezept habe ich ein wenig abgewandelt, habe eine Mischung aus Zartbitter mit Orangenstückchen und Vollmilch gemischt und die Schoki geschmolzen, bevor ich sie in den Teig gegeben  habe.

Hier die Zutatenliste für den Teig:
150 g Walnusskerne
100 g Zartbitter-Schokolade
225 g Mehl
20 g Kakaopulver, gesiebt
2 gestrichene TL Backpulver
100 g Zucker
100 g brauner Zucker
Vanillepaste
½ gestrichener TL Salz
225 ml Sonnenblumenöl
3 Eier
2 EL Milch

Für das Topping:
175 g weiße Schokolade
150 g Crème fraîche

Zubereitung
2015-04-21 19.14.42Wie bei Schokohimmel beschrieben habe ich das Topping zuerst zubereitet, weil es im Kühlschrank runterkühlen muss. Dazu die weiße Schokolade in Stücke brechen und mit der Crème fraîche in einem Topf im Wasserbad bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren schmelzen. Die Masse in einen Rührbecher füllen, abdecken und über Nacht im Kühlschrank stehenlassen.

Nun zur Hauptsache:
Ich habe ein tiefen große Auflaufform benutzt und mit Backpapier ausgelegt. Der Ofen wurde auf 180 Grad vorgeheizt.
Die  Walnusskerne grob hacken und die dunkle Schokolade im Wasserbad 2015-04-22 09.46.15schmelzen lassen.
Das Mehl, Kakao und Backpulver in der Rührschüssel mischen und dann alle restlichen Zutaten (außer den gehackten Nussstückchen und der Schoki ) hinzufügen und mit dem Mixer kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in zwei Minuten zu einem glatten Teig verrühren.
Danach die Schokolade und die Nüsse unterheben.

2015-04-22 09.55.49Wie Schokohimmel erwähnt hat, ist der Teig seeeeeehr zäh, sogar meine Küchenmaschine hat dicke backen gemacht.2015-04-22 10.53.31
Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Wie lange der Teig im Ofen war hab ich vergessen zu gucken……..
Den Kuchen vollständig abkühlen lassen.
Jetzt die vorbereitete weisse Schoko-Crème fraîche Masse mit dem Mixer kurz aufschlagen und auf dem Kuchen verteilen.
2015-04-22 10.57.55Leider hatte ich alle Walnüsse für den Teig verarbeitet, sonst wäre das sicher eine schöne Deko geworden…… mal sehen, vielleicht mache ich noch ein paar Schokoflocken drauf.

Jetzt steht der Kuchen im Kühlschrank und wartet auf seinen Einsatz. Nach dem Schneiden habe ich noch Zartbitter-Orangenschokolade drüber geraspelt…. :0) …like it!