Basics: Salat Dressing

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Salatmix mit grünem Spargel, Tomaten, Paprika und Kartoffeln, Dressing Variante 3 (noch nicht drauf)

Man muss es einfach mal sagen, er gibt nicht das ein ultimative Salatdressing!

Es gibt unzählige Varianten, deren Urheber es  durchaus als ultimativ bezeichnen. Wie alles, isses Geschmacksache.
Dressings aus der Kühltheke schmecken bis auf ein oder zwei Ausnahmen nicht und Salatsoßen gar aus der Tüte kommen uns nicht gar nicht erst ins Haus! Auch das muss mal gesagt werden.

Die einfachsten Soßen sind oft die besten, das heißt, mit wenigen Zutaten den geilsten Geschmack kreieren.

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Rucola, Dressing Variante 1 (dazu Garnelenspieß, Aioli und Focaccia)

Hier mal ein paar  Vorschläge, die zu fast allen Salaten passen.

1. Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer, Verlängerung durch etwas Wasser möglich
2. zur Variante 1 noch einen TL Senf dazugeben
3. Joghurt (kl. Becher) , 1 TL Frischkäse (macht das Dressing schön sämig), Senf (nach Geschmack), etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer…… je nach Konsistenz etwas Wasser dazugeben
4. Variante 3 ohne Joghurt, dafür mit etwas mehr Olivenöl und Wasser
5. Variante 3 ohne Senf, wenn jemand Senf nicht mag

Mit diesen einfachen Dressings seid ihr immer in der Lage einen frischen und schmackhaften Salat zu zaubern. Und wie ich finde ist der Aufwand nun wirklich überschaubar ;0)

 

 

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grüner Salat mit Paprika, Tomaten und Hähnchenbrust, Dressing Variante 3

Focaccia – der Klassiker

blog700Hier kannste dich austoben was den Belag betrifft. Ob außergewöhnlich oder klassisch, erlaubt ist was gefällt.
Alles fängt an mit dem wunderbaren Teig. Auch hier kannst du variieren, mit Mehlsorten, Körnern  oder was auch immer.

Zutaten:
30g frische Hefe
30g Honig oder Zucker
625ml lauwarmes Wasser
500g Mehl
500g Grieß (auch zu ersetzen durch Mehl)
30g Salz

Mehl und Grieß zum Bestäuben

Zubereitung:
– Hefe und Honig/Zucker in etwas Wasser auflösen.
– Mehl,Grieß und Salz in eine Schüssel (oder auf die Arbeitsfläche) geben, Vertiefung formen und das Wasser/Hefe/Honig/Zucker- Gemisch dazugeben.
– Dann das restliche Wasser einarbeiten.
– Das Geheimnis ist ausdauerndes Kneten (mindestens 5min). Es entsteht ein feuchter elastischer Teig
– Den teig entweder in der Schüssel oder auf einem Backblech gehen lassen. Der Teig wird sich verdoppeln.
– Den Teig nochmals kneten, die Luft sollte raus gehen.
– Jetzt die Teigfladen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben. Abdecken und nochmal gehen lassen.
– Vor dem Belegen mit den Fingerkuppen die obligatorischen Vertiefungen eindrücken
– Olivenöl auf die Oberfläche geben, es darf sich in den Vertiefungen sammeln.
– Nach Herzenslust belegen
– bei höchster Hitze backen, bis das Focaccia die gewünschte Farbe angenommen hat.

Meine Varianten waren:
* Kartoffel / Rosmarin
* Tomate / Paprika / Frühlingszwiebel

Kleiner Hinweis: Die Kartoffeln hatte ich in dünne Scheiben geschnitten und kurz vorgegart.
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Das Olivenöl macht das Focaccia wunderbar knusprig, der Teig ist fluffig und der Duft, der durchs Haus strömt ist der Wahnsinn.
Eigentlich braucht man dazu nichts weiter als eine schöne Aioli…….und ein Glas Wein!

 

DIY: Dekohalter (to be) aus Beton

 

Ha, ich weiß gar nicht, wie ich das Ding nennen soll…… Dekohalter für´s Regal, Adventskranzhaken, Stehrumchen für´s Regal……
Auf jeden Fall habe ich das Ende letzten Jahres in Holland zuerst gesehen, eine Figur aus Beton, wo unten ein Haken rausguckt…..und man kann es auf´s Regal stellen um was dran zu hängen.

Fand ich toll, hab ich als Projekt auf meiner todo Liste stehen.

Im Urlaub hat mein Mann einen wunderschönen Pinienzapfen mitgenommen, tolle Oberfläche, komplett geschlossen, der musste als Versuchskaninchen herhalten.
blog001blog002Step 1: eine Form aus Silikon herstellen
Plastikbecher von Ikea mit Silikon aus der Kartusche gefüllt und den Zapfen, den man vorher mit Öl eingerieben hatte,  rein gedrückt. Heute weiß ich, dass es einfacher geht, eine Form herzustellen, aber egal.
Step 2: Warten, bis das Silikon ausgehärtet ist……. dauerte Wochen, weil das Plastikgefäß eben keine Luft dran lässt, Anfängerfehler.
Also Becher aufgeschnitten und das Silikon trocknen lassen. Stinkt wie die Sau…..wochenlang.

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Step 3:
Den Zapfen entfernen, dazu musste ich eine Schraube in den heiligen Zapfen drehen, um mir das Entfernen leichter zu machen. Kannst ja nirgends richtig anpacken. Die Oberfläche sieht sensationell gut aus, hätte ich nicht erwartet.

Step 4: Beton anrühren. Ich hab das genommen, was ich für die Zahlen vom Adventskranz genommen habe. Ist nicht optimal, war aber zu faul noch was anderes zu besorgen.

Step 5: Trocknen lassen, mindestens eine Woche……

Step 6: Während des Trocknens feststellen, dass man gar keinen Haken in die Betonmasse gedrückt hat….. nun, dann ist das halt erst mal ein Versuch, ob es überhaupt funzt.
Der Zapfen ist zum Aufhängen für ein Dekoelement eh zu leicht. Ein größeres Exemplar habe ich bereits in der Warteschleife.

Als Haken würde ich ein altes Besteck hernehmen es so biegen, dass es so aussieht.
Skizze:
Zapfen

Wir werden sehen, ich berichte…….

Ich berichte…..

 

Der Beton ist trocken, ich hab den Betonzapfen rausgepopelt.
Nicht schlecht, nur das Material ist nicht das richtige. Ich muss mich nach was festerem umschauen. Sobald man die fertige Form anfasst, fängt sie an zu bröckeln…..gar nicht gut.
Wichtig ist, prinzipiell funktioniert es. Yeah!

Die Phase 2 kann starten……..

Ganz schneller Snack für Grill oder Backofen

Manchmal muss es schnell gehen, aber trotzdem soll es lecker sein.
Ich hab hier genau das Richtige für dich: hauchdünne Hefeteigfladen (weil Pizza isses nich, Flammkuchen auch nich) mit leckerem Belag. Die Zubereitung funktioniert sowohl auf dem Grill (nur mit Deckel) als auch im Backofen.

Zutaten:
* 250gr Mehl
* 1/2 Tütchen Trockenhefe
* Salz
* warmes Wasser (nur soviel, dass der Teig nicht klebt)
* Schuß Öl

Zu einem elastischen Teig verkneten und gehen lassen.

Den Ofen / Grill auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, das Backblech dabei im Ofen lassen.

Für den Belag habe ich heute 2 Varianten:

Spinat – Gorgonzola- frittierter Knoblauch
TK Spinat auftauen (Mikrowelle) und gut ausdrücken. Spinat, Gorgonzola und Knoblauch, etwas Salz und Pfeffer auf den ganz dünn ausgerollten Teig flockenweise verteilen.
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und

Birne – Gorgonzola
Birne in Spalten schneiden und auf dem ganz dünn ausgerollten Teig zusammen mit dem Gorgonzola und etwas Pfeffer verteilen.
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Im Ofen auf Backpapier / im Grill auf dem Pizzastein, Plancha oder auch auf Backpapier backen, bis es schön knusprig ist. Das geht ganz schnell.

Kleiner Tip:
Zum Ausrollen benutze ich Mehl, vor dem Belegen streue ich Weizengrieß als Unterlage auf die Arbeitsfläche. Darauf rutscht der Teig wie von selbst und der Boden wird wunderbar knusprig!

Yummy, wie lecker! Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt…… es braucht manchmal nicht viel um maximalen Geschmack zu erzeugen.

Bier!

Bier!

Bier ist nicht gleich Bier. Klar, ham wir alle gewusst……. Augen verdreh……

Manchmal lohnt es sich, auf den Zug aufzuspringen und den vermeintlich neumodischen Kram zu probieren. „Craft“ heisst das In-Wort. Jeder der auffallen möchte, braut ganz spezielle Biere in kleinen Auflagen mit ganz besonderen Aromen, besonderen Zutaten und ganz viel Herzblut. Wahnwitzige Namen, bunte, schräge und auffällige Etiketten scheinen zu schreien: „probier mich!“
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Ursprünglich waren die Craft Biere ein Ergebnis ambitionierter Hobbybrauer.
Die Hauptbestandteile sind klassisch Wasser, Hopfen, Malz und Hefe. Die Kunst ist es, die unzähligen Sorten an Hopfen und Malz  so zu variierenen, dass sie ein eigenständiges Geschmacksprofil entwickeln und sich somit vom Massenmarkt abheben. Es geht aber nicht nur um neue Bierstile wie Ale oder IPA. Auch Pils, Helles oder Weizen erhält einen neuen Charakter.

Sehr häufig füllen die Braumeister noch von Hand ab,  verschließen selbst und pappen die Etiketten mühevoll von Hand auf.
Natürlich geht Craft auch im größeren Maßstab und so haben auch Großbrauereien den Markt für sich entdeckt und die Resultate schießen wie Pilze aus dem Boden.
Eins muss man dazu sagen, es ist echt Geschmacksache!

Am vergangenen Wochenende hatten wir die Möglichkeit einer Craftbier- Verkostung beizuwohnen. In unserer Stammkneipe „Wenker´s“amMarkt“ in Dortmund gibt es jetzt einen Biersommelier (Hallo Thorsten) und man hat sich entschlossen, dem geneigten Publikum die weite Welt der Biere / Craft Biere näher zu bringen und zu zeigen, dass es mehr gibt als Pils und Export.


So in der Zusammenfassung können wir sagen, man muss sich echt rantasten. Nicht jedes Craft, hält auch , was es auf dem Etikett verspricht.
Nun, es sei unserem verkümmerten Geschmack geschuldet, dass wir die Aromen teils noch nicht richtig zuordnen können, und so entscheidet der erste Schluck: schmeckt oder schmeckt nicht!
Die Erklärungen von Thorsten und dem Brauer Martin Neuhaus aus dem Hause Hövels waren hilfreich und so konnte man beim zweiten Schluck tatsächlich weitere Aromen entdecken.
Einige Sorten waren toll, es gab aber auch Totalausfälle bei denen man noch nicht mal mit ganz viel Fantasie die Geschmacksrichtung bestimmen konnte. Die Gäste kamen miteinander ins Gespräch und man fachsimpelte über das eben Probierte. Ein wirklich toller Nachmittag/Abend.

Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass wir in unserem Bekanntenkreis einen Craft-Brauer haben, der uns mit ganz feinen Craft-Spezialitäten versorgt  – HOPFENCRAFT
Über ihn sind wir quasi auch an die Thematik herangetreten.
Hopfencraft

Craft Bier, ein Thema mit dem man sich richtig ausgiebig beschäftigen kann.
Wir als Hobbyköche und BBQ Begeisterte konnten spontan Ideen für unsere Küche mitnehmen. Kochen / Grillen mit exquisiten Bierspezialitäten ist ein Bereicherung unseres Speiseplans. Wir werden berichten.

Ein Hinweis sei erlaubt, am kommenden Wochenende wird die Bierstadt Dortmund zum Mekka von Bierfans. Zum zweiten Mal findet das Festival der Bierkultur vom 28.4. bis 1.5.2017  am U statt.
Eine tolle Veranstaltung rund um den Genuß! Zusammen mit zahlreichen Foodtruck, Anbietern der unterschiedlichsten Bierrichtungen und guter Musik ist diese Event definitiv einen Besuch wert!!!!!! Jetzt vormerken!

Die Tücken der Elektrik

Du machst das Licht aus und leider geht auch gleichzeitig der Kühlschrank  und die Teichpumpe aus…… nicht sehr effizient. Da musste wohl ein Denkfehler beim Verdrahten passiert sein.

Aber gemäß dem Motto: wer nix macht, macht nix falsch…… haben wir das Problem schnell behoben. Das heißt, mein Mann hat es behoben. Einen Kabelkanal haben wir an der Wand befestigt, neue Strippen gezogen, alte Installationen entfernt und das neue Konzept umgesetzt. Während er sich drum kümmerte, habe ich aus Tapetenresten die Umrisse der Küchenmöbel ausgeschnitten um zu simulieren, wie wir die Möbel unter bringen. Wir haben zwar einen Plan auf dem Computer gezeichnet, aber ich kann mir´s immer besser vorstellen, wenn ich´s direkt vor mir liegen habe.
Der Wanddurchbruch für Abfluß, Warm- und Kaltwasser ist gemacht, es kann jetzt weiter gehen. Wir sind ganz stolz, schon wieder ein kleines Stück weiter gekommen zu sein. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber immerhin :0)

Hausfrauengedöns

Ein Novum! Es ist soweit, ich reihe mich bei den  Hausmütterchen ein, eine Situation die ich nie gedacht hatte zu erleben. Vor Augen  habe ich meine Oma mit Kittelschürze und spontan erinnere ich mich an den Geruch in ihrem Putzschrank…… da war immer was mit Ammoniak drin…..

Ok, ich habe mich hinreißen lassen und habe ein Bodenpflege-Reinigungssystem gekauft.
Nicht das ihr denkt, ich wäre Sau, nein, einen Bodenwischer hatte ich auch vorher….und habe ihn auch benutzt. Was mir immer missfallen hat war die Tatsache, dass man die Mirkofaserwischer immer von Hand im Eimer auswaschen und auswringen musste. Es gibt nix ekligeres, als wenn dir dann noch in Wasser getränkte Staubflusen an den Händen pappen….. bäh, ich muss mich mal schütteln.

Ich stieß eher zufällig auf eine Sonderaktion, die versprach, dass man den Faserwischer gar nicht anpacken muss. Das war mal ne Ansage. Kurz recherchiert und schon hatte ich dieses Reinigungsset bestellt. Guter Preis und noch extra Zubehör (2 zusätzliche Mirkofaserwischer und ein Mikrofaser Küchentuch) dabei.
Knaller, gestern bestellt, heute geliefert…..

Die Teile waren ratz fatz zusammen gebaut. Das ganze System macht einen robusten, gut verarbeiteten Eindruck. Der Eimer hat Gummifüße, der Griff keine scharfen Kanten und durch die begrenzte Wassermenge ist der Eimer auch gefüllt nicht zu schwer.
Der erste Test war ein Trockendurchlauf um mal zu gucken, wie das geht. Ich muss sagen, das Ganze ist intuitiv zu bedienen und stellt keine große Anforderungen an den Bediener oder Bedienerin.
Der Mikrofaser-Wischbezug lässt sich einfach aufziehen. Beim Eintauchen in den Eimer klappen die Ohren nach oben um und der Dreck wir an den seitlichen Lamellen im Eimer abgeschubbelt. Also nix mehr mit Abflücken von ekligen Flusen.
Danach geht man auf die Zentrifugen-Vorrichtung (eine Fehlbedienung nicht möglich), bewegt den Griff an der Wischerstange auf und ab und schon wird das überschüssige, im Wischer befindliche Wasser raus geschleudert. Je nachdem, wir feucht du den Wischer haben möchtest, lässt du den Wischer länger oder kürzer kreisen. Danach setzt man den Wischer (mit hochgeklappten Ohren) auf dem Boden auf, senkt den Stiel ein wenig ab und schwups, schon klappen die Ohren automatisch nach unten und es kann weiter gehen.
Das geht schnell und die Hände bleiben sauber und trocken.
Das Ausgießen des Schmutzwassers ist auch komfortabel, denn es sind Griffmulde und Ausgießer vorhanden. Das Ausspülen des Eimers geht ganz leicht, wenn man die Brause der Dusche zu Hilfe nimmt.
Ich bin tatsächlich begeistert!