Greek Delights: süßes Hefebrot mit frischen Feigen

Feigensaison in Griechenland. Unsere Vermieterin brachte uns ihre letzten selbst geernteten Feigen. Wir lieben Feigen.
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Ich habe ein süßes Hefebrot gebacken, ein Tsoureki. So ganz traditionell ist das Rezept nicht, denn einige der Gewürze habe ich einfach nicht da gehabt.

Zutaten:
* ca 250gr Mehl
* 1 Ei für den Teig + 1 Eigelb zum Bepinseln
* Milch
* 1 EL Butter, zerlassen
* etwas Olivenöl
* 1/3 Tütchen Trockenhefe
* Zimt nach Geschmack
* Zucker + etwas extra Zucker für das Finish
* Frische Feigen, klein geschnitten

Die Mengen sind alles „Circa“ Angaben. In der Ferienwohnung gibt es keine Waage oder Messbecher. Es funktioniert trotzdem problemlos. Tastet euch einfach ran.
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Die Zutaten zu einem geschmeidigen Teig zusammenkneten. Je länger man knetet, desto elastischer wird der Teig.
Abdecken und ca 1/2 Stunde gehen lassen.

Teig zu einem runden Fladen ausrollen, der ca 1 bis 11/2cm dick ist.
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Die Feigen auf der Fläche verteilen und vom Rand her den Teig einschlagen. Dann noch den Rand mit dem Ei bepinseln, mit Zucker bestreuen und im Ofen bei 180 Grad backen bis die Oberfläche goldgelb ist.
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Am besten schmeckt das Hefebrot noch lauwarm. Dazu habe ich etwas Butter gereicht. Noch einen Frappé dazu, köstlich!
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Kali Orexi!

 

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Mr. Pot´s Food Travel – Rezept Nr.3 griechisches Stifado

So, der letzte Beitrag zum Dopf, der auf Reise geht. Eine Hommage an unsere zweite Heimat, Griechenland. Es gibt einen traditionellen, herzhaften Eintopf aus der griechischen Mama Küche. Die Verwendung der Gewürze wie Zimt und Piment erinnern ein wenig an den Herbst oder Winter. Ist uns egal, wir essen das Gericht ganzjährig weil es einfach geil schmeckt.

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einfach – Marinieren über Nacht – Garzeit ca 1,5h

Zutaten (Mengen angepasst an den ft3):

  • ½ kg Rindergulasch

Marinade für das Fleisch,

  • 1 Flasche trockenen Rotwein
  • ½ Glas Rinderfond
  • 1 TL Zimt
  • 2 Nelken
  • 2 Wacholderbeeren
  • 2 Pimentkörner
  • ½ TL Pfefferkörner
  • 1 Lorbeerblatt, frisch

weitere Zutaten:

  • 5 kleine Zwiebeln, in grobe Stücke geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten
  • 3 große Tomaten, entkernt und klein gehackt

Das Fleisch mit Rotwein und dem Rinderfond übergießen. Die Gewürze in einen Teebeutel füllen und ½ TL Zimt dem Fleisch zugeben.
Über Nacht im Kühlschrank marinieren lassen.

Das Fleisch nach dem Marinieren durch ein feines Sieb gießen und die Flüssigkeit auffangen. Die Gewürze ebenfalls aufbewahren.
Das Fleisch trocken tupfen.

Etwa 10 Kohlen unter den Dopf packen und das Fleisch mit etwas Öl portionsweise scharf anbraten.
Jeweils das Fleisch dem Dopf entnehmen und den Bratensatz mit etwas Wasser lösen und auffangen.
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Zum Schluß die Zwiebeln und den Knoblauch anschwitzen. Danach das Fleisch hinzufügen und mit dem Bratensatz und der Marinade angießen. Evtl noch etwas Fond oder Rotwein dazu geben, das Fleisch sollte bedeckt sein.
Die Tomaten und das Gewürzsäckchen einlegen, salzen und den Dopf verschließen.
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Auf den Deckel 8 Kohlen legen und 1 ½ bis 2 Stunden schmoren lassen.
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Wenn das Fleisch wunderbar weich ist, das Gewürzsäckchen entfernen und evtl. die Soße mit etwas dunklem Soßenbinder andicken. Mit einem weiteren ½ TL Zimt und Salz abschmecken.
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Der Duft ist einfach himmlisch.
Dazu passen Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Kartoffelgratin, Nudeln oder auch Reis.
Kali Orexi!

 

 

BBQ Chicken Wings mit Fritten

Was willste machen? Der Mann ist krank (Männergrippe +) und er tut mir wirklich leid. Echt jetzt!
Ich will ihm was Gutes tun und gehe einkaufen. Bis zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass er temporär seinen Geschmacksinn komplett verloren hat.
Also lecker sollte es sein und verhältnismäßig schnell gehen.
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Chickenwings, lecker süß-salzig-rauchig und dazu Fritten……ein Klassiker!
Ich mag das ja gerne wenn Aromen um die Weltherrschaft kämpfen.
Der Kampf beginnt in einer profanen Plastikdose. Das Schlachtfeld wird strategisch bestückt und mit etwas Öl benetzt.
Jetzt halten die Waffen Einzug in die Arena. Fanfaren!
Die rauchige Drecksau mit seiner wunderbaren roten Signalfarbe und dem unvergleichlichen Raucharoma wird gleichmässig an die Probanden verteilt.
Die nächste Waffenwahl fällt auf das 5 Gewürzepulver. Urwald Nelken, Fenchelsamen, Zimtblüten, Anis und Andaliman fahren ihr ganzes Können auf. Noch etwas Salz, einen großzügigen Spritzer Honig, Deckel zu, schütteln, Gewürze gut verteilen und schon kann das große Marinieren beginnen.

Der zweite Schauplatz sind die Fritten, die noch etwas Zeitaufschub bekommen, bevor sie Starthilfe vom Kartoffelknaller bekommen.
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Die Chickenwings auf dem Rost verteilen und bei 180 Grad im Ofen ca 30min garen (geht natürlich auch auf dem Grill). Das Aufknuspern machen wir kurz vor dem Servieren.
Die Fritten, in diesem Fall die Jumbo Fries vom Discounter (weil die einfach geil sind), nach Packungsvorschrift backen. Backt man Fritten? Garen? Was auch immer, mach sie lecker!
Wenn die Fritten knusprig und lecker aussehen, eine Etage tiefer schieben und die Wings unter dem Grill kurz knusprig werden lassen. Aufpassen, das geht aufgrund des Honigs sehr zügig….nicht dass der Kampf schon verloren geht, bevor er richtig begonnen hat.

Die Fritten direkt mit dem Kartoffelknaller würzen und die Kampfarena anrichten….stilecht mit Mayo, garniert mit fein geschnittenen Frühlingszwiebeln.
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Einen Guten wünsch ich!
Die Wings waren wunderbar saftig und der Geschmack der Knaller! Die perfekte heilige Dreifaltigkeit aus dem Hause Spicebar. Manchmal braucht es nur wenig um viel zu bekommen!
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Der Kampf ging unentschieden aus, einen Verlierer gab es nur abseits des Schauplatzes…..das war mein Mann, der leider an den Aromen und dem sensationellen Geschmack  nicht teilhaben konnte…..schade!

Pannacotta 2.0

(enthält eine Prise aromatische Werbung)

Pööööööööh, normale Pannacotta……….laaaaangweilig!

Probier´s mal so:
Pimp my Pannacotta mit Glühweingewürz. Yep, du hast richtig gelesen, die Sahne ist aromatisiert mit Glühweingewürz von Spicebar (mein absolutes Lieblingsgewürz!). Tolle Aromen von Orangenschale, Rosmarin, Zimt & Co verleihen der Pannacotta einen unverwechselbaren Geschmack.
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Die Zubereitung ist denkbar einfach.

Zutaten:
500gr Sahne
3 TL Glühweingewürz
3 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
7 Blatt Gelatine

Die Milch in einen Topf geben und das Glühweingewürz dazu geben. Die Sahne wird aromatisiert, indem man die Gewürze in der Sahne ziehen lässt. Entweder eine Stunde  im Kühlschrank belassen oder die Sahne sofort  leicht erwärmen und für eine halbe  Stunde stehen lassen.
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Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Die Sahne vor dem Kochen durch ein Tuch abseihen und nur die Sahne weiter verwenden.
Kurz aufkochen lassen. Die Gelatine in etwas heißer Sahne auflösen und dann in die heisse Sahne geben. Nicht mehr kochen lassen!
Gut verrühren und in kleine Förmchen verteilen. Mit Folie auf der Oberfläche abdecken, damit sich kein Häutchen bildet.
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Im Kühlschrank kalt stellen.
Zum Auslösen mit einem scharfen Messer rundherum lösen. Kurz ins heisses Wasser halten und sofort auf einen Teller stürzen. Achtung, von fest auf flüssig geht sehr schnell!
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Genießen! Der feine Gewürzgeschmack kommt toll raus ohne zu penetrant zu schmecken.
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Danke ihr Lieben! Mit euren Gewürzen kommen die Ideen von ganz alleine.
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Chai – Cupcakes, heartwarming delights

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Ich habe ein Glas Chai Tee Gewürz von Edora bekommen. Und nur die Chai-Latte oder Chai Tee waren mir irgendwie viel zu langweilig, das macht ja jeder. Ich mag diese warmen Gewürze sehr gerne und stehe auch sonst ganzjährig auf Zimt, Tonkabohne und Co.
chaiAlso fiel meine Wahl auf Cupcakes, die eben diese Gewürzpalette widerspiegeln.
Alleine wenn man das Gewürzglas öffnet, sieht man sich mit einem Heißgetränk auf der Couch sitzen, während der Kamin knistert und draußen leise Flocken vom Himmel schweben. Hach, schön, oder?

Die einzige Vorbereitung, die nötig ist, die Milch muss vor dem Verarbeiten mit den Chai Gewürzen aromatisiert werden. Das ist ganz einfach.
Dazu gibt man ein wenig mehr als die benötigte Menge an Milch in einen Topf und erhitzt sie mit  2-3 Teelöffel der Gewürzmischung und 2 Teelöffel schwarzen Tee.
Anschließend die Milch mit den Gewürzen ziehen und abkühlen lassen (je länger, je aromatischer). Durch ein Tuch abschütten und nach Rezept weiter verwenden.
Die ganze Küche riecht übrigens total himmlisch und sehr aromatisch nach den Gewürzen. Da kann kein Teebeutel mithalten!

Der Teig:
– 275g Mehl
– 3 TL Backpulver
– 1 Ei
– 150g Zucker
– 1 Prise Salz
– etwas Tonkabohne, gerieben
– 125g weich
– 250g aromatisierte Milch

– 18 Cupcake Papierförmchen

Zucker und Ei schaumig rühren und nach und nach alle weiteren Zutaten dazugeben.
Einen Esslöffel Teig in die Papierförmchen füllen und bei 160 Grad Umluft (180 Grad Ober- und Unterhitze) backen.
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Kinners, nicht gelogen, ich hab vor dem Backofen gestanden und gewartet bis sie endlich fertig waren. Der Duft ist der absolute Knaller!!!!!
….und das kann dauern, bis sie soweit abgekühlt sind, dass du dir nicht die Zunge verbrennst…… sooooooooooooo fluffig und köstlich!!!!!!
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Als Icing habe ich etwas Butter mit Puderzucker und einer ordentlichen Prise Zimt verrührt….ist aber ehrlich gesagt nicht nötig, die Cupcakes schmecken ohne mindestens genauso gut!
Ob sich meine Kollegen darüber freuen?  Wer meine Kollegen kennt weiß, dass sich die Frage erübrigt, hahahahahaha!
Einen Cupcake werde vorab ich für meinen Mann in Sicherheit bringen.
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DIY: Fruchtleder – gesunde Nascherei

So wird das beworben, so soll das sein…… lecker und zudem noch gesund.
Nun, wir werden sehen, der Versuch startete.
Eine reife Mango, ein Mixer, der Dörrautomat und viele Ideen.
Die Mango im Mixer ganz fein pürieren. Durch ein Sieb streichen war (eigentlich) nicht nötig, der Mixer (Kitchenaid) hat ganze Arbeit geleistet.
Mir kam die Masse sehr dünnflüssig vor, deshalb habe ich sie im Topf auf dem Herd etwas einkochen lassen, damit sie andickt. Für den Erhalt der schönen gelbe Farbe habe ich einen Spritzer Limettensaft dazu gegeben.

Hach, der Brei war so schon lecker, dass ich ihn am liebsten aufgegessen hätte.
Nein, hab ich nicht, ich habe den Dörrautomat mit Backpapier bestückt und verschiedene Portionen aufgetragen.
Verschiedenen Portionen deshalb, weil ich sie verschieden aromatisieren wollte.
1. mit rosa Pfeffer
2. mit essbaren gelben (getrockneten) Blüten (Ringelblume)
4. mit getrockneten Himbeeren in Pulverform
3. mit Zimt (was sonst)
4. pur

Auf Stufe 2 habe ich den Automat auf 5h eingestellt. Nachts ging er dann aus, dank Timer, und morgens habe ich bis auf eine Sorte, die ich wohl dicker aufs Papier gestrichen habe, in eine Box gepackt. Die verbliebene Portion trocknet nochmal 2 Stunden, das Ergebnis sehe ich dann.
Eigentlich sieht es gut aus, ich vermute aber mal, dass ich die Masse zu dünn aufgetragen habe. Das Papier schlägt beim Trocknen Wellen, weil sich die Masse zusammengezogen hat.  Wie ich das Fruchtleder vom Papier kriege, werde ich später sehen.
Das Abziehen vom Papier ging ganz einfach. Ich habe die Streifen nochmal von der Rückseite trocknen lassen. Zu trocken sollen sie nicht sein, sonst brechen sie beim zurechtschneiden. Was zur Deko vielleicht auch ganz geil ist, wenn man Fruchtleder-Splitter hat…. also eine sehr dünne Schicht, sehr trocken….. netter Ansatz.
usa01Die Geschmacksprobe, nun ja, wie drücke ich es vornehm aus…… oberhammergeil!!!!!
Die Version mit dem rosa Pfeffer ist wie eine Backpfeife. Man erwartet die fruchtige Süße und bekommt obendrein noch eine „Watschn“. Eine klasse Kombi.
Mit Zimt, eben mit Zimt, ich liebe Zimt, muss ich noch mehr sagen als dass es mir ein Lächeln aufs Gesicht zaubert?

Mit Himbeer ist eher der pure Mangogeschmack mit roten Akzenten.  Die Himbeere fällt nicht ins Gewicht. Ebenso sieht es bei den gelben Blüten aus. Das ist nur Deko.
Pur sieht einfach nur super aus, die Farbe ist der Hammer, der Geschmack sowieso.
Fazit: ein großer Spielplatz um gesunde und kreative Naschereien zu kreieren und sensationelle Ergänzung von Speisen und Desserts.
Beide Daumen hoch!

Waffeln, ganz klassisch

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Wenn du zu Hause auf dem Sofa hockst und vor dich hin leidest, weil dich eine fiese Erkältung niedergestreckt hast, dann kommst du auf die komischsten Ideen.
Vielleicht sind es auch Nachwirkungen des elenden TV Programms, die einen bis zur Bewusslosigkeit gelangweilt haben. Oder, es geht aufwärts, so langsam stellt sich nämlich wieder Appetit ein, ich tiger durch die Wohnung auf der Suche nach was essbarem…..

Kennt jeder! Oder?

Waffeln! Oh jaaaaaaaaaaaaaaa, die wecken Erinnerungen an die Kindheit! Bei meiner Mama gab es süße Waffeln immer zu einer deftigen Grießsuppe und Sauerkirschen (aus dem Glas) dazu. Das gibt einem so ein warmes weiches Gefühl von Behaglichkeit….. hach!
Also Waffeln sollten es sein!

Ich habe ein ganz klassisches Rezept dafür, habe aber ein paar Zutaten hinzugefügt / ersetzt…… scheiße waren die lecker!

Man nehme:
125gr weiche Butter
6 EL Kokosblütenzucker  oder 3 EL Zuckershot_1487756629497
3 Eier
250gr Mehl
2 1/2 TL Backpulver
200ml Milch
meine Abwandlung:  1Tl Zimt und einen ordentlichen Spritzer Butterscotch Sirup

Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Eier nach und nach unter rühren. Die trockenen Zutaten abwechselnd mit der Milch einarbeiten.
Für ein klassisches altmodisches Waffeleisen (das runde mit dem Blumenmuster) habe ich 3 EL Teig genommen.